Bericht über die Hauptversammlung der Rentnervereinigung BSPV

19. März 2019, Hotel Kreuz, Bern 

 

Die Hauptversammlung der Rentnervereinigung fand wie üblich in zwei Teilen statt. Im ersten, allgemeinen Teil berichtete der Thuner Zahnarzt Roland Eisenring über die medizinischen Einsätze, die er zusammen mit seiner Frau in der dritten Welt leistet. Er gibt dafür seit rund dreissig Jahren fröhlich seine Ferien her, und das aus christlicher Überzeugung. In seinem lebhaft vorgetragenen Referat zeigte er auch auf, wie diese Tätigkeit über ihre ursprüngliche Zwecksetzung hinaus Kreise zieht und machte deutlich, was ein einzelner erreichen kann, wenn er nur sein inneres Feuer brennen lässt. – Man muss also nicht die Zeit der Pensionierung abwarten, um in freiwilligem Einsatz gesamtgesellschaftlich Wertvolles zu leisten. 

Die Bedeutung dieser freiwilligen Einsätze im Dienste der Familie, der Nachbarschaft, in gemeinnützigen Institutionen oder in der Politik stand auch im Zentrum des Jahresberichts des Präsidenten. Er konnte im übrigen nur Positives vermerken, mit einer gewichtigen Ausnahme allerdings: Unerwartet ist Anfang Jahr die Co-Vizepräsidentin der Vereinigung verstorben, Liselotte Burkhalter, die im Vorstand die Rolle der «Kulturministerin» innegehabt hatte. Mit einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der Verstorbenen. Dadurch, dass sich Esther Ritter – allen wohlbekannt – bereit erklärte, in die entstandene Lücke einzutreten, ist der Vorstand wieder komplett. 

Wider Erwarten schloss die Jahresrechnung positiv ab und auch das Budget 19 konnte problemlos gutgeheissen werden. 

Im laufenden Jahr haben wir noch zwei Reisen vor: Die nächste wird uns am 5. Juni ins Tropenhaus Frutigen bringen, die Herbstreise (am 16. Oktober) nach Witzwil. Die entsprechenden Ausschreibungen sind unter www.bspv-senioren.chzu finden. 

In seinem Grusswort berichtete der Geschäftsführer BSPV, Daniel Wyrsch, über die Tätigkeit des Verbands im vergangenen Jahr und über die anstehenden Probleme und beeindruckte die Zuhörerschaft mit der Fülle der Aufgaben, die die Geschäftsstelle erledigt, und mit den erreichten Resultaten. Jürg Boss, Präsident des PVBL berichtete kurz über die Struktur der Pensioniertenvereinigung der bernischen Lehrkräfte und die Fragen, die in unserem Schwesterverband anstehen. Eine konkrete Zusammenarbeit wird sich in Zeiten der Not sicher ergeben. 

Bei einem anschliessenden Zvieri ergab sich die Gelegenheit für lebhaften Austausch unter KollegInnen, aber auch mit dem Referenten des ersten Teils.