Abgeordnetenversammlung BSPV

 

Die Abgeordnetenversammlung vom 22. Juni hat sich mit den statutarischen Geschäften befasst und sie alle problemlos gutgeheissen: Mit dem Jahresbericht, dem Kassenbericht und dem Finanzplan für die kommenden Jahre. Weiter galt es, die anstehenden Wahlen vorzunehmen, auch hier gab es keine Probleme. Das bedeutendste Geschäft, die Statutenrevision. Ihr Hauptziel es ist, die organisatorischen Strukturen zu verschlanken und aus der bisherigen Doppelung Zentralvorstand-Abgeordnetenversammlung eine Einheit zu machen. Auch soll der Generalsekretär künftig nicht mehr von der Legislative gewählt werden, sondern von der Geschäftsleitung. Das hätte zu Diskussionen Anlass geben können, aber die Abgeordneten stimmten der Version, die der Zentralvorstand verabschiedet hatte, diskussionslos zu und drückte so ihr Vertrauen in die Arbeit der vorberatenden Gremien (Geschäftsleitung, Zentralvorstand) aus.

 

Konsequenzen

Tatsächlich ist es in den letzten Jahren nie vorgekommen, dass die Abgeordnetenversammlung einen Beschluss des Zentralvorstands umgestossen hat. Das bedeutet, dass eine Verschlankung der Strukturen sinnvoll ist.

Konsequenz dieses Beschlusses wird sein, dass die Zahl der Mitglieder, die bis jetzt im Zentralvorstand und in der Abgeordnetenversammlung aktiv sind, drastisch zurückgehen wird. Gegenwärtig sind es dreissig (22 Abgeordnete und acht Mitglieder des Zentralvorstands). Neu werden es noch acht Delegierte sein. Wie die bestimmt werden, ist nach dem Wissen des Vorstands noch offen. Voraussichtlich wird eine Ausschreibung stattfinden, die die Kriterien für die Wählbarkeit bekannt gibt.

 

Zur Politik des Personalamts

Im zweiten Teil berichtete der Leiter des Personalamtes, Dr. André Matthey, über die Bemühungen des Kantons, dem Personalwesen eine klarere Struktur zu geben und ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Das sind Ziele, die nicht einfach zu erreichen sind, besteht doch keine Möglichkeit, einfach neue Mittel zu generieren. Auf der Homepage des Personalamts kann man sich über die ins Auge gefassten und teilweise bereits in Umsetzung befindlichen Massnahmen informieren.