Delegiertenvers. PVBL

 

Donnerstag, 15. Mai 2019 in Thun (Steffisburg)

 

Die Delegiertenversammlung der Pensionierten-Vereinigung Bernischer Lehrkräfte (PVBL) fand in diesem Jahr auf dem Areal des alten Waisenhauses der Burgergemeinde Thun statt. Der statutarische Teil verlief reibungslos, der neue Präsident, Jürg Boss, leitete die Versammlung souverän. Es ergab sich aus ihr, dass wir einige Gemeinsamkeiten haben: Die Vereinigung ist ungefähr gleich gross, wir unter, sie über der 2000er-Marke, die Vermögen liegen etwa gleichauf. Während wir aber unsere Veranstaltungen kantonsweit ausschreiben, sind des bei den pensionierten Lehrerinnen und Lehrer die Sektionen, die den gesellschaftlichen Teil bestreiten. Das Schwergewicht auf kantonale Ebene liegt im PVBL auf der Rentenfrage, während es bei uns eher beim Thema «der Beitrag der Pensionierten zum allgemeinen Wohl» liegt, der allerdings letztlich davon abhängt, wie sicher die Renten sind.  Zu dieser Frage referierte der Direktor der BLVK, Thomas Keller. – Seitens des aktiven Verbands Bildung Bern wurde auf das Problem des Lehrermangels hingewiesen und die Möglichkeit für Pensionierte, mindestens temporär wieder einzusteigen.  

Im zweiten Teil organisierte die gastgebende Sektion ein Theater-Konzert mit Liedern aus dem «Röseligarten» und den «Liedern ab em Land». Der Berichterstatter staunte, wie explizit (und somit nach heutigen Standards nicht jugendfrei) diese unschuldigen Kinderlieder aus unseren Jugendtagen eigentlich sind. Hony soit qui mal y pense. 

Rob. Ruprecht

 21.5.19


Pro Senior Bern – Deheime läbe im Alter – wie?

 

Erfa-Tagung vom 7. Mai 2019, im KK Thun

 

Veranstalter: Pro Senior Bern und Pro Senectute

 

https://www.prosenior-bern.ch/wissen-archiv/erfa-tagung-2019/

 

 

Einige Daten, aus den Referaten zusammengetragen.

 

60% aller 85-Jährigen und Älteren leben noch zu Hause. Das hohe Alter ist weiblich.

Menschen im höheren Alter verbringen 20,5 von 24 Stunden in ihrer Wohnung.

Zuhause alt werden bedeutet heute, dass über 20% der 85-Jährigen Spitex und informelle Hilfe beanspruchen. 

 

2015 traf es in der Schweiz auf vier Personen im Alter von 20 bis 65 eine über 65-jährige Person. Im Jahr 2030 wird das Verhältnis etwa 2:1 sein. Das ist nicht nur für die Finanzierung der Vorsorgewerke ein Problem, sondern auch für die Pflege und vor allem für die Betreuung.

In absoluten Zahlen: 2015 waren in der Schweiz rund 420‘000 Personen 80-jährig und älter. Nach Prognosen sollen es im Jahr 2040 rund eine Million sein.

 

2017 lebten 23% der Männer und 38% der Frauen im Alter von 90-94 Jahren in einer Alters- oder Pflegeeinrichtung. Bei den 95-Jährigen und Älteren sind es 38% bzw. 56%.

 

Die finanziellen Leistungen von KVG, AHV, IV, EL stützen alle auf den Pflegebegriff ab. Die Betreuung wird von der Gesetzgebung und von der Gesellschaft noch nicht anerkannt!

 

Über die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen decken ihre hohen Kosten durch den Bezug von Ergänzungsleistungen. Es sind rund 3‘000 Franken pro Person und Monat.

Diejenigen Personen, welche noch zu Hause leben können und auf EL angewiesen sind, müssen nur mit rund 1‘000 Franken im Monat unterstützt werden.

 

Werner Schärer, Direktor der Pro Senectute Schweiz, erinnert einleitend daran, dass Pro Senectute vor rund 100 Jahren entstanden ist, als „alt werden“ für einen grossen Teil der Bevölkerung hiess, zu arbeiten, solange es ging und später auf Unterstützung durch die Verwandten angewiesen zu sein oder in einem trostlosen Armenhaus zu verschwinden. Armengenössig zu werden, hiess damals auch, die Bürgerrechte zu verlieren. Pro Senectute wurde 1917 gegründet, um bedürftige Greise beiderlei Geschlechts zu unterstützen und die Schaffung einer Altersversicherung zu unterstützen. 1960 wurde in der Stadt Bern die erste „Beratungsstelle für Betagte“ eröffnet.

Heute bietet Pro Senectute ein breites Spektrum: Sozialberatung, Generationenprojekte, Weiterbildung, Bewegungscoaching. Gefördert wird die Selbständigkeit älterer Menschen zu Hause. Über 200 Gemeinden und Quartiere werden bei der Entwicklung und Umsetzung von Altersleitbildern unterstützt. 

 

Eveline Widmer-Schlumpf, Präsidentin des Stiftungsrats, spricht über die Ziele von Pro Senectute Schweiz: Die ältere Generation soll befähigt werden, ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben im Alter zu führen. Die physische und psychische Alterung soll positiv beeinflusst werden, die körperliche und geistige Mobilität soll gefördert werden. Dank guter Spitex und weiterer Betreuung können noch viele Menschen zu Hause leben. Die informelle Hilfe durch Angehörige und Nahestehende ist von zentraler Bedeutung. Eine verbesserte Koordination von professionellen und freiwilligen Dienstleistungen, dezentrale Strukturen und die Möglichkeit zur sozialen Teilhabe von Seniorinnen und Senioren stellen die Pfeiler einer neuen Sorgekultur dar. Diese ermöglicht eine individuelle, auf die jeweilige Lebenssituation ausgerichtete Unterstützung. 

Gewisse Arbeiten werden wohl bald die Roboter übernehmen, aber diese Geräte werden nie die  menschliche Wärme ausstrahlen, die für unser Wohlbefinden so wichtig ist.

Die Altersarmut wird zunehmen. Pensionierte Personen werden häufiger Nebenjobs brauchen, um ihre Rente zu ergänzen. Diese Leute fehlen aber dann bei der Betreuung der älteren Menschen.

Die Finanzierung des gesamten Systems muss geändert werden. Sie muss den Generationenzusammenhalt fördern, nicht hindern. Alle heutigen Geldtöpfe dienen zur Finanzierung der Pflege. Die Wichtigkeit der Betreuung wird finanziell nicht anerkannt.

 

Riccardo Pardini, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für soziale Arbeit, informiert über eine Studie zur Betreuungssituation von betagten Personen in der Schweiz. Er verwendet das Begriffspaar „Cure and Care“. Cure steht für die Fachpflege, die Medizin, die Therapien. Care umfasst alle Aspekte der Betreuung, welche die Familie, die Nachbarn und die sozialen Dienste leisten können, wie die Alltagsgestaltung, Hauswirtschaft, Grundpflege und die Teilhabe. 

Die Tätigkeiten sind auf viele Akteure aufgeteilt, was einen grossen Koordinationsaufwand verlangt. Etwa 70% aller Leistungen, welche ältere Leute erhalten, sind nicht-pflegerische Unterstützungen. Betreuung ist hauptsächlich Aufgabe der PartnerIn oder von Familienangehörigen. Die Mehrfachbelastung der betreuenden Familienmitglieder nimmt zu. Daneben gibt es ein rasch wachsendes Angebot der „Seniorenwirtschaft“. Da wird Betreuung zu einer Frage des Portemonnaies.

Betreuung ist Beziehungsarbeit und besitzt eine eigene Zeitdimension. Sie richtet sich an ältere Menschen, die in ihrer Autonomie eingeschränkt sind und tritt dort in Erscheinung, wo alltägliches zum Problem wird. 

Pflege ohne Betreuung ist nicht denkbar, Betreuung ohne Pflege schon.

Pardini richtet sich mit einigen alterspolitischen Denkanstössen vor allem an die anwesenden Gemeindevertreter. Die Betreuung muss u.a. in Altersleitbildern als Unterstützungsform anerkannt werden. Betreuung muss für alle bezahlbar sein. Betreuung soll als Bestandteil einer sozialraumorientierten Langzeitversorgung (Quartier- und Gemeinwesenarbeit) verstanden werden.

 

Ruedi Winklerstellt „KISS – Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschriften – ein Generationenprojekt“ vor. Als Ergänzung der finanziellen Altersvorsorge mit den Säulen 1 bis 3 bieten die lokalen und regionalen Genossenschaften des Vereins KISS eine vierte Säule mit einer Zeitvorsorge an.

Weil immer mehr Menschen sehr alt werden, nimmt die Nachfrage nach Betreuung zu, das Angebot an familieninterner und nachbarschaftlicher Unterstützung und Betreuung jedoch ab. Das führt zu Stresssymptomen bei der Kinderbetreuung, bei der Pflege älterer Menschen usw. 

KISS will eine geldunabhängige direkte Unterstützung von Mensch zu Mensch organisieren. Zu den Zielgruppen gehören Menschen jeden Alters, die generationenübergreifend als Unterstützende und Unterstützung Nehmende in einer Genossenschaft zusammengeschlossen sind. Die Personen wollen möglichst eigenständig Freiwilligenarbeit leisten; Wer Leistungen bezieht, will eine partnerschaftliche Beziehung. 

Der Dachverein KISS unterstützt den Aufbau neuer Genossenschaften, die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, stellt ein EDV-System zur Zeitbuchhaltung zur Verfügung, sorgt für das Fundraising auf nationaler Ebene usw.

Die Genossenschaften sind verantwortlich für die operativen Aufgaben in ihrem Einzugsgebiet wie Vermittlung zwischen Gebenden und Nehmenden, Vernetzung und Zusammenarbeit usw.

Zurzeit gibt es in der Schweiz 18 Genossenschaften (keine im Kanton Bern).

 

François Höpflinger spricht über soziale Aspekte des Wohnens im höheren Alter. 

78% der über 80-jährigen deutschsprachigen Personen in der Schweiz leben zu zweit oder allein in einer Wohnung, die zu ihrem hochindividualisierten Lebensmittelpunkt geworden ist. Wenn das trotz guter Betreuung nicht mehr möglich ist, geht mit dem Umzug in den Kollektivhaushalt eines Pflegeheims eine gewaltige Veränderung einher. 

Höpflinger illustriert drei Phasen von Wohnen im Alter mit einigen Beispielen.

Im dritten Lebensalter, dem gesunden, aktiven Rentenalter entstehen besondere Wohnformen wie Altersgemeinschaften, Wohnungen mit „Home Office“ oder Mehrgenerationenwohnen.

Im vierten Lebensalter, wenn die Menschen fragil und hilfsbedürftig werden, werden hindernisfreie Wohnungen (in zentraler Lage und zu vernünftigen Preisen) oder Betreutes Wohnen aktuell.

Am Lebensende braucht es Pflegewohngruppen, Demenzwohngruppen und Hospize.

Ungefähr die Hälfte der alten Menschen würde lieber mit jüngeren Generationen zusammen leben anstatt nur unter gleichaltrigen Personen. Die Praxis zeigt, dass grössere Siedlungseinheiten einfacher zu durchmischen sind. Je intensiver die Kontakte und Hilfeleistungen zwischen den Generationen sein sollen, umso wichtiger sind eine gute Betreuung und Vermittlung und die gezielte Organisation von Anlässen.

 

Evelyn Hunzikervom Kompetenzzentrum Alter der Stadt Bern präsentiert Ergebnisse der Befragung von alten Personen zur Altersfreundlichkeit der Stadt Bern. Darin wurden zum Beispiel die Hindernisfreiheit vom öffentlichen Raum bis ins eigene Badezimmer, die Wohnsituation oder die Unterstützung durch Pflege- und Gesundheitsdienste beurteilt. 

In der Stadt Bern leben Ende 2018 23‘300 Menschen über 65 Jahre resp. 7‘600 Menschen über 80 Jahre.

In den Alters- und Pflegeheimen stehen (inkl. Kühlewil) 2510 Plätze zur Verfügung. 

34% der Wohnungen wurden als hindernisfrei bis zum Hauseingang beurteilt, 17% bis zur Wohnungstüre und 7% auch im Wohnungsinneren. Bei 6‘300 Gebäuden (d.h. bei 32% aller Gebäude in der Stadt Bern)  setzt der Denkmalschutz Grenzen. Viele alte Menschen können etwa 1000 Franken für eine Wohnung ausgeben. Hindernisfreie Wohnungen sind aber auf dem freien Markt erst ab etwa 2000 Franken zu finden.

Das Kompetenzzentrum Alter der Stadt Bern berät alte Menschen im Allgemeinen und vermittelt ihnen den Zugang zu den spezialisierten Stellen. Es informiert über die rechtlichen Bestimmungen, wenn Pflegerinnen zu Hause angestellt werden, unterstützt das Pilot-Projekt „Nachbarschaft Bern“ im Stadtteil Weissenbühl-Mattenhof oder erläutert das Projekt „Wohnen für Hilfe“. Das bedeutet für die Senioren, ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. Aber anstatt Miete zu bezahlen, leistet die mietende Person pro Quadratmeter Wohnfläche 1 Stunde Unterstützung im Monat.

Die Stadt Bern startet ein Projekt Betreuungsgutsprachen. Personen mit kleinem Einkommen und Vermögen erhalten Beiträge zur Förderung des selbstbestimmten Wohnens mit dem Ziel, einen Heimeintritt zu vermeiden resp. hinauszuzögern. Es kann Beiträge zu Notrufsystemen, zum Mahlzeitendienst, für Besuchs- und Begleitdienste, kleine Wohnungsanpassungen usw. geben.

 

Ursula Hari (Geschäftsstelle 60+)berichtet über die Umsetzung des Altersleitbilds im Frutigland. 

Im Jahr 2005 wurde dank finanziellen Mitteln von Pro Senectute Frutigland und der 7 Gemeinden das Altersleitbild erstellt und eine Geschäftsstelle zur Umsetzung der Projekte ins Leben gerufen. Heute sind die Gemeinden, die Planungsregion und alle Akteure im Altersbereich in die Alters­konferenz eingebunden. Es gibt eine Broschüre „Sozialwegweiser für Seniorinnen und Senioren im Frutigland“. Vielfältige Veranstaltungen vom Kaffeenachmittag über Selbstverteidigung, Singen, Tanzen, Seniorenorchester, Vorträge bis zur Begleitung Schwerkranker und Sterbender stehen auf dem Programm. 

Für den Erfolg ist besonders wichtig, dass die Anlässe nicht nur zentral stattfinden, sondern dass alle Gemeinden als Durchführungsorte zum Zug kommen und dass mit den anderen Anbietern zusammengearbeitet und koordiniert wird. Es braucht auch regelmässig Sitzungen mit den Gemeindevertretern.

 

Rudolf Schorer(Seniorenrat Kandersteg)

Im Jahr 2010 beschloss der Gemeinderat von Kandersteg, einen Masterplan 2025 zu erarbeiten. Dazu war eine Bestandsaufnahme der Bedürfnisse und Wünsche der verschiedenen Zielgruppen zu machen. Es wurde auch ein Workshop mit der Bevölkerung durchgeführt. Der Referierende vertritt seit 2013 die Anlegen, Wünsche und Sorgen der Senioren in der Begleitgruppe. 

Schon damals wurde viel für die Senioren organisiert. Eine erfolgreiche lokale Gesamtschau gab es am 1. Info-Märit im Oktober 2013. Im Jahr 2015 fand ein regionaler Märit in Frutigen mit 39 Organisationen statt. Jetzt wird der 3. Info-Märit zum Thema Gesundheit und Lebensfragen vorbereitet. Neu soll die jüngere Generation angesprochen werden, diejenigen, welche vielleicht einmal ihre Eltern zu Hause pflegen möchten. Der Märit ist auch immer eine gute Gelegenheit zu Gesprächen unter den ausstellenden Organisationen. 

Als Schlechtwetterangebot gibt es in Kandersteg nur ein kleines und unscheinbares Dorfmuseum. Jetzt haben zwei Senioren die Führung im Heimat- und Kulturverein übernommen und beginnen mit der Gestaltung eines neuen Museums. Die Erfahrungen aus ihrem Beruf, ihre Sozialkompetenz und die Akzeptanz im Dorf werden es den Senioren möglich machen, dieses Vorhaben zu realisieren. Wichtig ist, dass die Gemeinde, die Bevölkerung, die Geldgeber das Projekt unterstützen. 

 

Senioren sind leistungsfähig. Senioren und ihre beruflichen und menschlichen Erfahrungen müssen in der heutigen Gesellschaft stärker beachtet werden. Senioren sollen ihren Einfluss weiterhin geltend machen können.

In Kandersteg kümmert sich eine zweite Person um die ältere Generation. Die Frau habe reiche und grosse menschliche Erfahrung. Sie habe die meisten alleinstehenden Personen recht gut im Blick und helfe, wo sie könne.

Rudolf Schorer sagt: „Tätig sein, sich eingeben dürfen, ist für unsere Seele Balsam. Ich wünsche allen betagten und alten Personen eine für sie befriedigende Tätigkeit.“  

10.6.2019 Erich Frauenfelder

Pro Senior Bern vom 8. Mai 2018 in Thun: Zunenang luege

Die Erfa-Tagung  „Zunenang luege“ wandte sich vor allem an Organisationen, die  sich beruflich mit Altersfragen beschäftigen. Sie stand aber auch zugewandten Organisationen wie der Rentnervereinigung offen. Ihr Thema drehte sich um die Frage, wie man den Zugang zu unterstützenden Organisationen erleichtern könne, etwa durch die Schaffung von zentralen Anlaufstellen auf regionaler Ebene, die die vielen bestehenden Möglichkeiten untereinander vernetzen. Konkret wurde über die Haltung des Kantons in dieser Frage und über Pilotprojekte im Oberaargau und im oberen Emmental berichtet. 

Von allgemeinem Interesse war insbesondere Das Eingangsreferat von Dr. Ludwig Hasler mit dem Titel: Was tun mit 25 geschenkten Jahren. Dr. Hasler wies auf die Einzigartigkeit der gegenwärtigen Lage hin: Noch nie war die Situation der Senioren so gut wie jetzt – so gut wie jetzt wird sie nie mehr sein. Er rief dazu auf, aus den geschenkten Lebensjahren, das Bestmöglichste zu machen, sinnvoll zu leben nicht durch gesteigerten Konsum sondern dadurch, dass man sich als Senior aktiv einbringt. Damit berührte er den zweiten Grundzug der Tagung, wie er im Titel ausgedrückt ist: Nicht sich betreuen lassen, sondern aktiv am Wohlergehen der Gemeinschaft teilhaben, ist angesagt.

Die Tagung wurde von Erich Frauenfelder und Robert Ruprecht besucht.

 

16. Mai 2018: Delegiertenversammlung der PVBL in Sumiswald

Die Mitglieder des ehemaligen Bernischen Lehrervereins, später LeBe, sind von ihrer aktiven Vereinigung abgetrennt und bilden unter dem Titel Pensioniertenvereinigung Bernischer Lehrkräfte einen eigenständigen Verein. Sie sind sozusagen unsere Schwesterorganisation, die allerdings  unterschiedlich aufgebaut ist: Das eigentliche Vereinsleben findet in den örtlichen Sektionen statt, nicht auf kantonaler Ebene. An ihrer Delegiertenversammlung in Sumiswald ging es um die Ersatzwahl für den Präsidenten und den Sekretär: An Stelle des zurücktretenden Werner Hostettler wurde Jürg Boss gewählt; wer von den beiden neuen Mitgliedern des Vorstands das Sekretariat übernehmen wird, ist noch offen. Eine Anpassung der Statuten an den aktuellen Stand gab wenig zu diskutieren. Gesprächsstoff bildet aber nach wie vor die Pensionskasse, die sich zwar von der Krise am Anfang des Jahrhunderts erholt hat, aber immer noch zu Unzufriedenheiten Anlass gibt.

Als Gäste seitens des BSPV nahem Daniel Wyrsch und Robert Ruprecht an der Delegiertenversammlung teil.