Von Süsse und Freiheit...

Herbstausflug der Rentner vom 9. Oktober 18

Der diesjährige Herbstausflug hat die Rentner in eine Gegend gebracht, die manchen doch etwas wenig vertraut ist. Vielleicht hat die Reise gerade deshalb so viel Zuspruch gefunden. Fünfundsiebzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer – fünfzehn mehr als das geplante Maximum – haben der Süsse des Lebens zugesprochen und sich in die Schokoladewelt von Camille Bloch in Courtelary einführen lassen. Der Hersteller des Ragusahat sich als sehr flexibel erwiesen, und die Gruppen wollten und wollten sich von den Führungen nicht im Verkaufsraum einfinden. Sämtliche Teilnehmenden haben es offenbar genossen: Nur positive Rückmeldungen sind gekommen – und auch die drei Führerinnen haben uns wissen lassen, dass sie am Humor und Interesse der TeilnehmerInnen Freude gehabt haben. 

Trotzdem konnte der Reiseplan eingehalten werden. 

Aus dem St. Immer-Tal begaben wir uns anschliessend auf die Höhe der Freiberge, in die Weiten des Kantons Jura, wo wir unseren Verpflegungsort ansteuerten, der erste Hof der Stiftung für das Pferdin Le Roselet. Unterwegs konnten wir uns ein wenig mit dem Gründer der Stiftung, Hans Schwarz (1895 bis 1965), vertraut machen, einem Berner Rösseler, Abenteurer und Schriftsteller/Journalist, einem witziger und eigenständiger Denker und entschiedenem Gegner des Faschismus. Einige unter den Teilnehmenden erinnerten sich noch aus eigenen Begegnungen an ihn. 

Nach dem süssen Dessert in Courtelary haben wir den schmackhaften Hauptgang im Restaurant von Le Roselet genossen – auch diejenigen, die nach den Führungen glaubten, sie hätten jetzt überhaupt keinen Appetit mehr. – Dann kam halt nochmals ein Dessert und hat seinen natürlichen Weg gefunden... Eine abgerundete Sache.

Es ist das Konzept unseres Reiseleiters Roland Schafer, die erste Hälfte der Reise mit einem klar definierten Programm zu bestreiten und den Teilnehmenden dann, nach dem gemeinsamen Mittagessen und den lebhaften Gesprächen, Auslauf zu gestatten. Dafür war Le Roselet ideal: Spazieren auf der sonnigen Hochebene, Besichtigung der geräumigen Ställe, Zuschauen beim Beschlagen der Pferde und Beobachten der vierbeinigen Pensionäre in ihrer Freiheit auf der Weide. 

Dem Organisator der Reise, Roland Schafer, sei herzlich gedankt für diesen wohlgelungenen Tag.

Schon neigt sich das Jahr seinem Ende zu. Im November steht noch ein Besuch im Haus der Religionen am Europaplatz in Bern an, und dann kann man schon beginnen, nach der Treberwurst zu schnuppern. Ist das noch seriös?

Robert Ruprecht

30. Mai 2018

Besuch bei der Firma Similasan in Jonen 

 

Unterwegs im Hügelgelände des Aargaus

Jonen ist eine kleine Ortschaft an der Grenze des Aargaus zum Kanton Zürich. Die wenigsten werden wohl spontan sagen können, wo das Dörfchen genau liegt. Den meisten aber wird der Name Similasan ein Begriff sein – und der geht mit Jonen zusammen, denn dort ist die Herstellerin homöopatischer Heilmittel zuhause.

Sie war Ziel des Frühjahrs-Ausflugs der Rentnervereinigung, das sie nach einigen Irrfahrten wohlbehalten, wenn auch verspätet, erreichte, wo sie aber nicht minder herzlich empfangen wurde. Den meisten Teilnehmenden kam das Gesicht des Chefs der Firma bekannt vor, war er doch in jüngeren Jahren aktiver Skiathlet und ist er doch «nebenberuflich» Präsident des Schweizer Skiverbands. Er liess es sich nicht nehmen, die Reisenden persönlich zu begrüssen.

Bei Kaffee und Gipfeli (riche!) folgte dann ein spannender Einblick in die gar nicht so weit zurückreichende Firmengeschichte, ins Wesen der Homöopathie und die Herstellung der Similisan-Produkte, die von Jonen aus in der ganzen Welt verkauft werden. Von der Produktion selber konnten wir nicht so viel mitbekommen: Das läuft alles nach strengsten Hygienemassnahmen. Dass und wieso es nicht anders geht, wurde uns aber auf dem Rundgang schon einsichtig.

Den zweiten Teil des Tages verbrachten wir im malerischen Bremgarten, wo sich nach einem guten Essen weitere Gelegenheit zu lebhaftem Austausch ergab. Bei strahlendem Wetter verliessen wir den Aargau, nichts ahnend von den heftigen Gewittern, die sich am Abend über der Gegend ausschütten sollten. Roland Schafer, der die Reise einmal mehr mit aller Umsicht organisiert hat, unseren besten Dank!                                          Robert Ruprecht    

Bild: Jürg Streit, Zollikofen. Weitere Bilder siehe Photogalerie


Sechstes politisches Treberwurstessen in Schafis

14. Februar 2018

 

Am 14. Februar trafen sich rund vierzig Mitglieder in Schafis zum sechsten «politischen Treberwurstessen» bei Lisbeth und Röbi Andrey. Trotz schönstem Wetter zog es praktisch niemanden nach draussen, in ausgelassener Stimmung und bei lebhaften Diskussionen attackierte man das köstliche Menü, der Präsident hatte fast Mühe, sich Gehör zu verschaffen, fand dann aber eine aufmerksame Zuhörerschaft für das, was er den Anwesenden nahelegen wollte.

In einem kleinen historischen Exkurs wies er auf die Entwicklung der Schweiz seit 1848 vor, seit der Zeit, als sie sich als liberaler Nachtwächterstaat etabliert hatte, der sich auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung vor hundert Jahren (im Generalstreik) zu einer anderen Haltung bequemen musste. 1948 entstand daraus das Sozialwerk AHV, gestützt von der internationalen politischen Entwicklung, dem Gegensatz zwischen dem kapitalistischen und dem kommunistischen System. Als letzteres zusammenbrach, verschwand im Westen der Druck, Menschenfreundlichkeit vorzuspiegeln, womit der Neoliberalismus sein Haupt erheben konnte, der seither immer wieder versucht, die politische Landschaft für sich umzugestalten. Gerade im Hinblick auf den 4. März hielt er es für wichtig, dass man sich engagiert, die Vorgänge wach verfolgt, und seine Entscheidungen bewusst trifft. Angesichts des Drucks, der heute auf den Einzelnen lastet, ergibt sich, dass gerade den Pensionierten eine zunehmend wichtige Rolle in der Gesellschaft zukommt. Sie werden dank der Freiheit, die ihnen gewährt ist, ein immer bedeutenderes stabilisierendes Element.

Eine besondere Freude war, dass Eugen Schneider am diesjährigen Treberwurstessen wieder dabei sein konnte. Er hat sich von der schweren gesundheitlichen Attacke des vergangenen Spätsommers gut erholt und liess es sich nicht nehmen, auch das Wort an die Anwesenden zu richten. Ausgangspunkt seines Beitrags war das Einstein-Zitat: Wenn's alte Jahr erfolgreich wardann freue dich aufs neue. Und war es schlechtja dann erst recht. Sein Beitrag wurde mit lebhaftem Applaus verdankt.                


Besuch des Verpflegungszentrums der Kaserne Thun

29. November 2017

 

Am 29. November besuchten gut 30 Rentenbeziehende, grossmehrheitlich Männer, das Vpf Zen Wpl Thun – in normalem Deutsch: das Verpflegungszentrum des Waffenplatzes Thun. Sie wurden vom Chef Andy Wiedmer persönlich empfangen und durch die Anlage geführt.

Wie verpflegt man 2300 Personen mit einem vollen Menu einem Saal mit 743 Plätzen innerhalb von nur 75 Minuten? Die Herausforderungen sind gross. Vom Planen, Bestellen über das Lagern, die Zubereitung in der modernen Grossküche bis zur Essensausgabe muss alles minutiös durchorganisiert sein: Pro Tag und Person stehen etwas über acht Franken zur Verfügung, das Essen muss den Kriterien gut, gesund und genug entsprechen, und die Essensausgabe für 600 Personen darf nicht mehr als sechs Minuten in Anspruch nehmen...

Dass das möglich ist, konnten die Teilnehmenden am Anlass selber prüfen. Nach einem schmackhaften Essen von der Suppe bis zum Kaffee und Dessert stellte sich Andy Wiedmer noch für eine Fragerunde zur Verfügung und liess uns einiges von seinem Werdegang wissen. Die Zeit wurde uns nicht lang. Mit lebhaftem Applaus wurden seine Ausführungen verdankt.

Dank für diesen letzten gelungenen Anlass der Rentnervereinigung im Jubiläumsjahr gebührt auch Roland Schafer, der ihn von der Idee über die Organisation bis zum Schluss perfekt organisiert und begleitet hat.


Besuch des Museums Clin d’ailes in Payerne

5. Oktober 2017

Nach der sehr gelungenen Reise ins Aargau, die Peter Schneider organisierte, hat Roland Schafer zu einer Fahrt ins Welschland eingeladen, die die Rentnervereinigung zum Armee-Flugplatz Payerne ins Fliegermuseum Clin d’ailes führte.

Der 5. Oktober war ein wunderbarer Herbsttag, der zum Verweilen im Freien einlud. Trotzdem folgten die Teilnehmer ohne Murren und mit grossem Interesse den Erläuterungen der Museumsführer, alle drei Insider, ihr Leben lang mit dem Geschehen in Payerne und der Militärfliegerei verbunden. Da das Museum den Düsenflugzeugen gewidmet ist, deckt sich sein Thema ungefähr mit den Lebensspannen unserer Gruppe: Erinnerungen wurden wach und die Mischung aus technischen Erläuterungen, Anekdoten und Hinweisen auf die Flugzeug-Beschaffungspolitik des Bundes liess den Besuch hochinteressant werden. Das schöne Wetter konnten wir dann auf der Terrasse des Murtenhofs und beim anschliessenden Ausgang im historischen Städtchen geniessen. 

Ist es ein Zufall oder zeichnet sich ein Generationenwechsel ab: Auffallend viele traditionell an unseren Fahrten teilnehmende Gesichter fehlten auf dieser Reise, viele hatten sich angemeldet und mussten sich dann aus z.B. gesundheitlichen Gründen zurückziehen. Ihnen allen unsere besten Wünsche und Roland Schafer, dem Organisator, besten Dank für den perfekt organisierten Ausflug. 

Damit ist es der Rentnervereinigung gelungen, im Jubiläumsjahr zwei denkwürdige Reisen zu organisieren.     

Der vierte und letzte Anlass des Jahres ist der Besuch des Verpflegungszentrums Waffenplatz Thun am 29. November. Programm: Hier klicken.


75 Jahre Rentnervereinigung. Jubiläumsreise

 8 Juni 2017

Insgesamt 68 Kolleginnen und Kollegen bestiegen am 8. Juni in Lyss, Bern und Burgdorf den Doppelstockbus der Firma Schneider Reisen AG, Langendorf. Bei strahlendem Sonnen-schein führte die Reise von Burgdorf aus durch die schöne Hügelwelt der Wynigen Berge und über Huttwil ins luzernische Mauensee. Auf der schönen Terrasse des Restaurant Rössli wurden der frohen und gut gelaunten Reisegesellschaft Kaffee und Gipfeli serviert. Danach fuhr der Car weiter über Beromünster ins Seetal mit der schönen Aussicht auf die dortige Seelandschaft zur Alpwirtschaft Horben auf dem aargauischen Lindenberg. In den gemütlichen Räumen der bekannten Gastwirtschaft konnte ein ausgezeichnetes Essen mit Dessert und Kaffee genossen werden.

Nach einer kurzen Besichtigung der schönen Umgebung mit dem Schloss Horben und der dem heiligen Wendelin gewidmeten Kapelle stand der Reisebus bereits zur Weiterfahrt bereit. Diese führte durch eine für viele Mitreisende unbekannte  Gegend ins luzernische Hinterland. Unterwegs orientierte der Organisator über verschiedene geschichtliche Ereignisse, die sich dort zur Zeit der Freischarenzüge und des Sonderbundskrieges von 1846 bzw. 1847 zugetragen haben.

Das Entlebuch zeigte sich auf der anschliessenden Fahrt sonnenbestrahlt und wolkenlos von der schönsten Seite. Nach einem Zwischenhalt bei der Firma Kambly in Trubschachen ging

es für die frohe und gutgelaunte Reisegesellschaft bereits den heimatlichen Gefilden zu, im Bewusstsein, eine sehr schöne, unvergessliche Jubiläumsreise erlebt zu haben.

Autor und Organisator: Peter Schneider, Diessbach

Politisches Treberwurstessen in Schafis

 22. Februar 2017

Zum fünften Mal in Folge hat die Rentnervereinigung ihr „politisches“ Treberwurstessen zelebriert. Bei diesem Anlass hat Robert Ruprecht darauf hingewiesen, woher der Ausdruck eigentlich kommt. Er hat zwei Wurzeln: Alt-Präsident Eugen Schneider hat jedes gesellige Zusammensein mit einem Aufruf zu politischer Aktivität begleitet, immer strikt neutral aber ebenso strikt engagiert. Andererseits hat ziemlich genau vor 495 Jahren in der Buchdruckerei des Christoph Froschauer während der Fastenzeit ein Wurstessen stattgefunden. Dieser Fastenbruch gilt heute als Auftakt der Zürcher Reformation und war und eine Antwort auf die Risse in der damaligen Gesellschaft. Risse in der Gesellschaft hat es immer gegeben und damit das Bedürfnis, zu flicken oder neu aufzubauen.

Seit Jahren sind sie bemerkbar, in den letzten Monaten haben sie sich stark erweitert. In der Auseinandersetzung um die USR III hat sich das auf erschreckende Weise gezeigt, z.B. in der hysterischen Reaktion der Befürworter auf die sehr berechtigte Intervention von alt Bundesrätin Eveline Widmer Schlumpf. Umso erfreulicher ist es, dass eine so deutliche Mehrheit der Stimmenden der Vorlage eine Abfuhr bereitet hat. Immer deutlicher zeigt sich eine Neigung, das soziale Ganze als einen Selbstbedienungsladen für diejenigen zu verstehen, die ohnehin schon auf der privilegierten Seite stehen.

Die Rentenbezüger stehen ja auch immer wieder im Fokus des Interesses, und die Position der Alten in der Gesellschaft wird wiederholt in Frage gestellt. Robert Ruprecht wies darauf hin, dass die Rentner ein zunehmend wichtiges Element in der Gesellschaft sind, sie werden immer deutlicher ein wesentlicher Faktor des inneren Zusammenhalts, Kitt, hat man früher gesagt. Und das nicht nur im familiären Bereich, z.B. als Grosseltern, sondern auch als Freiwillige und Ehrenamtliche in den verschiedensten Bereichen. Das gilt es, sich bewusst zu halten, nicht im Sinne einer Verteidigungsstrategie, sondern aktiv und selbstbewusst: Je grösser der Druck auf die Arbeitnehmenden ist, je mehr Risse sich in unserer Gesellschaft zeigen, desto wichtiger ist der Beitrag der RentnerInnen zur Gesellschaft.

Einmal mehr durfte die Rentnervereinigung von der perfekten Gastfreundschaft von Lisbeth und Röbi Andrey in Schafis profitieren; die Stimmung war heiter bis angeregt, die Zeit verging im Fluge... das nächste Treberwurstessen wartet schon am Horizont.

 rcr 22.2.17

 



Gotthelf-Reise

26. Mai 2016

 

 

Bild: Samuel Kislig vor dem Gotthelf-Denkmal in Lützelflüh


Der Gotthelf-Ausflug vom 26. Mai

Die Senioren folgten am 26. Mai den schriftstellerischen Spuren Gotthelfs im Emmental. Ausgehend von der „Wassernot im Emmental“, die sie nach Röthenbach/Eggiwil führte,  reisten sie über Langnau, Sumiswald, Lützelflüh, Heimiswil, Thorberg zurück nach Bern, immer wieder konfrontiert mit passenden Textstellen. Im Bären Langnau liessen sie sich in die Erzählung „Ein deutscher Flüchtling“ einführen, in der Gotthelf die Probleme von Flüchtlingen und den Umgang mit ihnen sozusagen exemplarisch abhandelt. Im Ochsen Lützelflüh, der schon zu Gotthelfs Zeiten stand und von ihm frequentiert wurde, liessen sie sich ein schmackhaftes Essen servieren, um anschliessend, geführt die Gotthelfstätten im Dorf und das Gotthelf-Zentrum im ehemaligen Pfarrhaus zu besichtigen.

Damit entpuppte sich die Reise als eine Konfrontation auch mit den Fragen unserer Gegenwart: Nur wenige Tage nach der Reise hat Süddeutschland eine Katastrophe erlebt, wie sie Gotthelf in seiner „Wassernot“ schildert; seine Erzählung „Ein deutscher Flüchtling“ weist gleichzeitig zurück auf das Gleichnis vom verlorenen Sohn und auf das Problem passenden Umgangs mit Flüchtlingen, vor dem wir heute stehen.

Dank: Das Gelingen der Gotthelf-Reise hing wesentlich an der Zusammenarbeit eines ganzen Teams: Eugen Schneider nahm die Anmeldungen entgegen, Roland Schafer vermittelte den Transport, Samuel Kislig besorgte mit Robert Ruprecht zusammen den inhaltlichen Teil und Menno Beindorff wirkte als Fotograf.


Besichtigung der "Frischeplattform" der Genossenschaft Migros Aare in Schönbühl am 4. Juli 16

 

Die Frischeplattform Schönbühl versorgt täglich 130 Supermärkte und 65 Restaurants zwischen Gstaad und Spreitenbach mit unzähligen Frischeartikeln. So gelangten im vergangenen Jahr fast 20 Millionen Bananen von der Frischeplattform in Schönbühl an die Kunden in den Kantonen Aargau, Solothurn und Bern. Aber auch der "Rückschub" ist eine wichtige Sache. So wurden im vergangenen Jahr 2'400 Tonnen Pet gepresst. Durch diese Wiederverwertung konnten 4'560'000 Liter Erdöl eingespart werden. Anlässlich einer Führung durch die grosse Anlage der "Frischeplattform" wurde uns eindrücklich vor Augen geführt, was es für eine logistische Leistung braucht um dies alles zu bewältigen und so zu ermöglichen, dass wir Kunden jederzeit die gewünschten Produkte kaufen können. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die drei Führerinnen, die mit ihren sachkundigen Erläuterungen diesen Morgen zu einem eindrücklichen Erlebnis machten. Der Morgen begann mit einem Brötchen und einem Fruchtsaft als Stärkung und Erfrischung  und endete mit einem Präsent in Form einer Tafel Schokolade und einem Einkaufsgutschein für die Teilnehmer. Danke der Migros Aare für diese tolle Geste.

Roland Schafer

 7. September  Swiss Alpine Herbs – Herbstausflug 

Wenn Senioren beschliessen, eine Reise zu unternehmen, ist noch manches offen. Zum Beispiel können Unpässlichkeiten den Beschluss umstürzen. Was aber, wenn gar der Organisator ausfällt? Einige Tage vor dem geplanten Ausflug nach Därstetten und über den Jaunpass nach Greyerz ist Roland Schafer verunfallt und musste sich einer komplizierten Operation am Knie unterziehen, deren Folgen seine Mobilität für lange Zeit einschränken. So musste er auf die Reiseleitung verzichten.

Dank seiner minutiösen Vorbereitungsarbeit und mancher helfender Eingriffe konnte die Reise aber trotzdem reibungslos durchgeführt werden.

Der Besuch von Swiss Alpine Herbs in Därstetten war sehr instruktiv. Der Betrieb befindet sich in den Gebäulichkeiten, in denen einst das Weissenburger Mineralwasser abgefüllt worden ist, und befasst sich mit der Trocknung und Aufbereitung von biologisch gezüchteten Kräutern, meist aus Schweizer Herkunft.

Die Senioren wurden freundlich empfangen und sehr kompetent geführt: Man macht sich im allgemeinen keine Vorstellungen davon, was es braucht, bis wir unsere kleinen Portionen wohlverpackt aus den Ladengestellen holen können – und davon, welche Mengen da verarbeitet werden.

Nach dem Besuch des Fabrikladens ging es weiter auf den Jaunpass, wo die Mittagspause wie üblich zu intensivem Austausch benützt wurde. Hier hat auch Eugen Schneider, sich selber treu, die Gelegenheit benützt, die Anwesenden aufzurufen, an den Abstimmungen vom 25. September teilzunehmen: Sie sind für Arbeitnehmende und unsere Sozialwerke von entscheidender Bedeutung. Es liegt also in unserem eigenen Interesse, abzustimmen, was auch immer unsere Meinung sei.

Der dritte Etappenort, das Städtchen Gruyères war in der fast sengenden spätsommerlichen Hitze eher eine Gelegenheit, sich zu erfrischen als Ziel grosser Besichtigungen. Auch hier fehlte es nicht an politischen Gesprächen...

Fast auf die Minute genau traf die Gruppe nach einem wunderbaren Reisetag wieder in Bern ein. Besten Dank dem Organisator Roland Schafer und all denjenigen, die dazu beigetragen haben, dass alles reibungslos ablief. Und: „Gute Besserung, Roland!“