Pro Senior Bern vom 8. Mai 2018 in Thun: Zunenang luege

Die Erfa-Tagung  „Zunenang luege“ wandte sich vor allem an Organisationen, die  sich beruflich mit Altersfragen beschäftigen. Sie stand aber auch zugewandten Organisationen wie der Rentnervereinigung offen. Ihr Thema drehte sich um die Frage, wie man den Zugang zu unterstützenden Organisationen erleichtern könne, etwa durch die Schaffung von zentralen Anlaufstellen auf regionaler Ebene, die die vielen bestehenden Möglichkeiten untereinander vernetzen. Konkret wurde über die Haltung des Kantons in dieser Frage und über Pilotprojekte im Oberaargau und im oberen Emmental berichtet. 

Von allgemeinem Interesse war insbesondere Das Eingangsreferat von Dr. Ludwig Hasler mit dem Titel: Was tun mit 25 geschenkten Jahren. Dr. Hasler wies auf die Einzigartigkeit der gegenwärtigen Lage hin: Noch nie war die Situation der Senioren so gut wie jetzt – so gut wie jetzt wird sie nie mehr sein. Er rief dazu auf, aus den geschenkten Lebensjahren, das Bestmöglichste zu machen, sinnvoll zu leben nicht durch gesteigerten Konsum sondern dadurch, dass man sich als Senior aktiv einbringt. Damit berührte er den zweiten Grundzug der Tagung, wie er im Titel ausgedrückt ist: Nicht sich betreuen lassen, sondern aktiv am Wohlergehen der Gemeinschaft teilhaben, ist angesagt.

Die Tagung wurde von Erich Frauenfelder und Robert Ruprecht besucht.

 

16. Mai 2018: Delegiertenversammlung der PVBL in Sumiswald

Die Mitglieder des ehemaligen Bernischen Lehrervereins, später LeBe, sind von ihrer aktiven Vereinigung abgetrennt und bilden unter dem Titel Pensioniertenvereinigung Bernischer Lehrkräfte einen eigenständigen Verein. Sie sind sozusagen unsere Schwesterorganisation, die allerdings  unterschiedlich aufgebaut ist: Das eigentliche Vereinsleben findet in den örtlichen Sektionen statt, nicht auf kantonaler Ebene. An ihrer Delegiertenversammlung in Sumiswald ging es um die Ersatzwahl für den Präsidenten und den Sekretär: An Stelle des zurücktretenden Werner Hostettler wurde Jürg Boss gewählt; wer von den beiden neuen Mitgliedern des Vorstands das Sekretariat übernehmen wird, ist noch offen. Eine Anpassung der Statuten an den aktuellen Stand gab wenig zu diskutieren. Gesprächsstoff bildet aber nach wie vor die Pensionskasse, die sich zwar von der Krise am Anfang des Jahrhunderts erholt hat, aber immer noch zu Unzufriedenheiten Anlass gibt.

Als Gäste seitens des BSPV nahem Daniel Wyrsch und Robert Ruprecht an der Delegiertenversammlung teil.