Inhaltsverzeichnis

Protokoll HV 2021

Jahresbericht 2020

Protokoll HV 20

Jahresbericht 2019

Jahresbericht 2018

Protokoll HV 2019 


Das Protokoll der HV wird nach seiner Verabschiedung durch den Vorstand Mitte Oktober veröffentlicht.


Jahresbericht 2020

 

Das Jahr 2020 hat gut angefangen. Die zweite Auflage unseres Besuchs im Lichtspiel im Marzili hat regen Zuspruch erfahren, und auch das politische Treberwurstessen in Schafis fand in gewohnt gelöster Atmosphäre statt. Damit hatte es sich allerdings. Mitte März wurde die Nachricht von der Ausbreitung des Corona-Virus auch bei uns aktuell, und damit wurde der Stillstand verhängt – und plötzlich hatte man Zeit. So und so viele Einträge in der Agenda waren durch den Lockdown gegenstandslos geworden, neue folgten nicht, das Wirtschaftsleben kam zum Erliegen und die Bundesbehörden versuchten mit gewaltigen Beträgen wenigstens das Leben in Gang zu halten. Wer konnte, war gehalten, seine Berufstätigkeit von zuhause aus fortzuführen. Wir Alten sollten tunlichst daheim bleiben und uns stille halten, auch nicht mehr Einkaufen gehen ausser für das Notwendigste. Die Strassen, die Trams und die Züge leerten sich, der Flugverkehr kam zum Erliegen, die Luft klärte sich, auf Satellitenbildern wurden plötzlich wieder Städte sichtbar, wo bisher nur Smogwolken zu beobachten waren. Manche sahen sich auf sich selbst zurückgeworfen, aber Zeichen einer Solidarität, gerade auch einer generationenübergreifenden zeigten sich überall.

Die Aktion war erfolgreich. Die Fallzahlen gingen rapide zurück, anfangs Sommer konnte man fast wieder leben wie zuvor – aber das internationale Reisen war zum Erliegen gekommen. Zwar gab es auch hier Solidarität. Die Schweizer begannen, die Schweiz wieder zu entdecken und halfen so der notleidenden Tourismus-Wirtschaft etwas auf die Beine, was vor allem den Berggebieten zugutekam. 

Das Verbands- und Vereinsleben kam mindestens was die Haupt- und Delegiertenversammlungen, die ja in der Regel in die erste Jahreshälfte fallen, zum Erliegen, das hat auch uns getroffen. In unserer Vorstandssitzung vom Juni beschlossen wir, die Hauptversammlung auf schriftlichem Wege durchzuführen. Das führte zu einer Haupt- und Staatsaktion in der Geschäftsstelle: Dank der Unterstützung durch Flavia Dürrenmatt schafften wir es, die Unterlagen für diejenigen, denen wir sie nicht elektronisch zustellen konnten, innert eines Morgens zu kopieren, zu sortieren und zu verpacken. Die Mühe hat sich gelohnt: der Rückfluss war erfreulich, wesentlich höher als die Teilnahme an den wirklichen Hauptversammlungen erwarten liess. Die Zustimmung zu den Anträgen des Vorstands war erfreulich hoch, und auch der einzige Wahlvorschlag kam problemlos durch: Ueli Maag, Hinterkappelen, wurde zum neuen Rechnungsrevisor gewählt.

Eine neue Normalität deutete sich auch darin an, dass wenigstens der geplante Ausflug nach Hagneck/Aarberg am 1. Oktober durchgeführt werden konnte. Organisiert von Roland Schafer und Martin Hagi wurde der zum vollen Erfolg. Die Führungen im neuen – erneuerten – Aarekraftwerk der BKW waren beeindruckend nicht nur durch ihre Technik sondern auch durch die Massnahmen die zum Schutz des natürlichen Lebens von Fischen und Uferbewohnern getroffen worden sind. Der zweite Teil – Aarberg, wo wir uns verpflegten und anschliessend anhand einer Stadtführung von Martin Hagi etwas hinter die Kulissen des malerischen Städtchens blicken konnten, rundete den Anlass ab.

Einige Tage später mussten wir erfahren, dass mein Vorgänger, Eugen Schneider am Tage dieses Ausflugs von uns gegangen ist. 

Wir hatten den Ausflug noch erfolgreich hinter uns bringen können, niemand hatte eine negative Folge zu beklagen. Aber die Fallzahlen nahmen im Laufe des Monats Oktober wieder rasch zu: Die zweite Welle der Covid-19-Grippe überrollte das Land, ein erneuter Lockdown war angesagt, in dem man der Pandemie schon gelassener und gezielter begegnete, der uns aber den ganzen Winter über und tief in das Jahr 2021 im Griff hielt. Der Bundesrat, der in der ersten Welle viel Lob geerntet hatte, sah sich zunehmender Kritik ausgesetzt, auch gehässiger, er hat aber die Nerven nicht verloren und das eidgenössische Schiffchen mit Festigkeit und Kompromissbereitschaft durch die Wellen gesteuert. Aus heutiger Sicht hat er mit seinem Vorgehen Erfolg gehabt und verdient den Dank der Bevölkerung. 

Wir selbst "sind nochmals davongekommen" und haben auch zu danken. Mein Dank geht zunächst an die Mitglieder des Vorstands für die gute Zusammenarbeit, an die Geschäftsleitung des BSPV unter der Führung seiner Präsidentin Anastasia Falkner und des Geschäftsleiters Daniel Wyrsch, der Geschäftsstelle unter der Leitung von Flavia Dürrenmatt und der Redaktorin des Diagonal, Joanne Bisig. Die stetige Unterstützung, die wir von der Postsgasse 60 her erhalten, ist uns sehr wertvoll. Herzlichen Dank auch Euch, die ihr durch Eure Präsenz an dieser Versammlung aber auch sonst für die Rentnervereinigung des BSPV einsetzt.

 

Juni 2021                                                                                                       Robert Ruprecht


Protokoll zur virtuellen Hauptversammlung 2020

 

Infolge der COVID-19-Pandemie konnte die Hauptversammlung nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Weil ein Ende der besonderen Lage nicht absehbar war, entschloss sich der Vorstand am 17. Juni 2020, die statutarisch notwendigen Traktanden den Mitgliedern per Mail oder Brief zu unterbreiten und die Abstimmung ebenfalls über diese beiden Medien durchzuführen. 

 

Die Mitglieder erhielten in der zweiten Augustwoche ein Dokument mit einer Kurzfassung des Jahresberichts 2019, der Jahresrechnung 2019, dem Budget 2020, dem Revisorenbericht, der Liste der verstorbenen Mitglieder und dem Wahlvorschlag für einen neuen Revisor sowie einen separaten Abstimmungstalon, der bis am 31. August einzusenden war.

 

Die Rentnervereinigung dankt der Geschäftsstelle des BSPV für die Unterstützung beim elektronischen und papiernen Versand und bei der Entgegennahme der Briefantworten.

 

Rund 20% von unseren 1900 Mitgliedern haben geantwortet: 147 per Mail und 242 per Post. Viele Mitglieder haben einen Dank für die Arbeit des Vorstandes beigefügt.

Leider mussten 10 Antworten für ungültig erklärt werden, weil sie leer oder deutlich zu spät eingereicht wurden. Das Total der gültigen Stimmzettel beträgt 379.

 

 

1      Jahresbericht 2019

Im Jahresbericht erwähnt der Präsident die Anlässe des Jahres: Den Ausflug ins Tropenhaus Frutigen, den Besuch der Justizvollzugsanstalt Witzwil, den Vortrag von Silvia Schläpfer über ihren Einsatz in Biafra, das Treberwurstessen und den Besuch im Lichtspiel. er erinnert uns daran, dass wir Seniorinnen und Senioren uns einbringen in das gesellschaftliche Geschehen. Wir Senioren seien nicht einfach ein Anhängsel der Gesellschaft, wir seien Teil von ihr.

Der Jahresbericht des Präsidenten wird mit 379 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen genehmigt.

 

2      Protokoll der Hauptversammlung vom 19. März 2019

Das Protokoll der Hauptversammlung 2019 ist auf der Homepage bspv-senioren.ch zu finden. Es hätte auch noch als Papier bestellt werden können.  

Das Protokoll der HV 2019 wird mit 371 Ja, 0 Nein, 8 Enthaltungen genehmigt.

 

3a    Jahresrechnung 2019

Der Kassier Erwin Balsiger kann eine Jahresrechnung vorlegen, die mit einem Ertrags­überschuss von Fr. 2‘333.54 abschliesst. Das Eigenkapital steigt auf Fr. 24‘715.26. 

Die Jahresrechnung 2019 wird mit 379 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen genehmigt.

 

3b   Budget 2020

Das Budget sieht bei einem Aufwandüberschuss von Fr. 400.-- Ausgaben von insgesamt Fr. 14‘300.- vor. 

Das Budget 2020 wird mit 379 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen genehmigt.

 

3c    Entlastung des Vorstandes

Die Revisoren beantragen der Hauptversammlung, die Jahresrechnung 2019 unter Décharge-Erteilung an den Vorstand zu genehmigen.  

Die Décharge wird mit 376 Ja, 0 Nein, 3 Enthaltungen genehmigt.

 

4      Wahl eines Rechnungsrevisors

Turnusgemäss ist Otto Aeby als Revisor ausgeschieden. Der Vorstand schlägt Ueli Maag, Ing. ETH, Hinterkappelen, ehemals Co-Leiter des Amts für Geoinformation, zur Wahl vor.

Die Wahl erfolgt mit 370 Ja, 0 Nein, 9 Enthaltungen.

 

 

Thun, 11. September 2020                                          Der Sekretär

 

                                                                                     

                                                                                     Erich Frauenfelder


Jahresbericht 2019

Unsere Jahresrechnung richtet sich nach dem Kalenderjahr, der Jahresbericht hält es nicht genau gleich, er bezieht sich traditionellerweise auf die Zeit zwischen den Hauptversammlungen, das heisst, die ersten Aktivitäten des Kalenderjahrs gehören in das auslaufende Jahr, müssten also eigentlich am Schluss erwähnt werden. Das haben wir in den letzten Jahren nicht immer strikt so gehalten. Hier wollen wir uns für einmal an dieses logische Verfahren halten. 

Ein weiteres Mal können wir auf ein gutes Jahr zurückblicken. Ein weiteres Mal müssen wir bekennen, dass wir keine dicken Stricke zerrissen haben, ein weiteres Mal dürfen wir dankbar sein dafür, dass das auch nicht nötig war. In unserem Bereich sind keine Schreckensnachrichten aufgetaucht, niemand hat uns in Frage gestellt, was nicht selbstverständlich ist. 

So kann ich berichten über den Ausflug ins Tropenhaus Frutigen mit anschliessendem Mittagessen in Aeschiried und dem Besuch der Hängebrücke zwischen Sigriswil und Äschlen. Den Einblick in die Tätigkeiten des Tropenhauses haben uns zwei engagierte Betreuerinnen vermittelt, die ganze Exkursion war von unserem bewährten Reiseleiter Roland Schafer organisiert – ein weiterer erfolgreicher Anlass, den er uns beschert hat.

Er und Erich Frauenfelder haben den eindrücklichen Besuch in der JVA Witzwil organisiert, wo es sich der scheidende Direktor, Hans-Rudolf Schwarz, nicht nehmen liess, uns persönlich über die Hintergründe des offenen Strafvollzugs zu informieren und uns Red und Antwort zu stehen. Die Gelegenheit wurde lebhaft benützt, auch machte Direktor Schwarz uns Hoffnungen: Wir seien nicht zu alt, um auch noch mit Witzwil in Berührung zu kommen. Unser Mittagessen konnten wir an Ort und Stelle einnehmen: Gekocht und ausgegeben von Teams, die aus Betreuern und Häftlingen zusammengesetzt waren. Hans-Rudolf Schwarz ist inzwischen Direktor des Thorbergs, was unseren Verband ja direkt angeht, wie ihr wisst. Gut, dass diese Institution seither aus dem Fokus der Medien verschwunden ist. 

Rund je 70 Teilnehmende haben an diesen Anlässen teilgenommen. 

Auf die Initiative von Silvia Schläpfer haben wir den Versuch unternommen, unter dem Titel «Damals» eine Serie aufzunehmen, die sich besonderen Erfahrungen von Mitgliedern widmet. Silvia Schläpfer hat uns über ihre kurze Zeit in Biafra (Nigeria) berichtet, die sich ihr tief eingeprägt hat. Ob so tatsächlich eine Veranstaltungsreihe entstehen wird, wird sich weisen. 

Nach den guten Erfahrungen mit dem Besuch des Lichtspiels im Januar 19 haben wir wiederum dazu eingeladen und sind voll auf unsere Rechnung gekommen. Diesmal interessierten wir uns für die Ereignisse vor und nach 1968, also für die Periode des Kalten Kriegs, der unsere Jugendzeit geprägt hat, bis zum Fall der Berliner Mauer. Am eindrücklichsten ist uns der Bericht der deutschen Wochenschau über die Zerschlagung des Sozialismus mit menschlichem Antlitz, den «Prager Frühling» geblieben. 

In dem Zusammenhang sei Flavia Schumacher von der Geschäftsstelle des BSPV herzlich gedankt.  Nachdem die erste Ausschreibung des Anlasses (vor Weihnachten) fast kein Echo ausgelöst hat, ist die von ihr versandte zweite Einladung ein Erfolg gewesen. Gut 40 TeilnehmerInnen haben dem Anlass beigewohnt. – Das gibt mir die Gelegenheit, meinen Dank auch gegenüber der ganzen Geschäftsstelle, Joanne Bisig und dem Geschäftsführer Daniel Wyrsch auszusprechen. Wenn immer man etwas braucht: Schwupp, es ist da. 

Der letzte Anlass des Berichtsjahres ist das 8. Politische Treberwurstessen – Sie sehen, wir haben es mit der Nachhaltigkeit – in Schafis, wo wir nicht nur die Tradition des Wohllebens aufrecht halten, also kräftig auf die Pauke hauen, sondern auch versuchen, uns ein wenig umzusehen nach dem Wort von Gottfried Keller:

... heute ist alles Politik und hängt mit ihr zusammen von dem Leder an unserer Schuhsohle bis zum obersten Ziegel am Dache, und der Rauch, der aus dem Schornsteine steigt, ist Politik und hängt in verfänglichen Wolken über Hütten und Palästen, treibt hin und her über Städten und Dörfern.

In meiner «Brandrede» in diesem Jahr habe ich mir erlaubt, auf die Aktivitäten der drei Verbände, die sich mit Altersfragen beschäftigen, hinzuweisen, den SSR, den VASOS und den SVS. Am 10. März haben diese Verbände eine Demonstration auf dem Bundesplatz organisiert, um ihre Kampagne gegen die Altersdiskriminierung zu eröffnen. 

Man sieht: Im Hintergrund verfolgen wir, was in der Alterspolitik so ansteht, nicht nur die Diskussion der Rentenfrage. Unser Tagesreferat hat sich ja mit der Alterspolitik im weiteren Sinne beschäftigt. Auch im Hintergrund: Wir bringen uns ein in der GL, wo wir durch Erwin Balsiger, der immer noch die Kasse des Verbandes führt, und mich vertreten sind.

Das Engagement in der Alterspolitik zeigt sich im Übrigen nicht nur im Vorstand, dazu trägt Ihr alle bei und unterstützt damit das Anliegen, das ich immer wieder vorbringe: Es gilt, dass wir Seniorinnen und Senioren uns einbringen in das gesellschaftliche Geschehen, da, wo wir stehen, und mit dem, was wir können. Wir Senioren sind nicht einfach ein Anhängsel der Gesellschaft, wir sind Teil von ihr, das ist nicht zu unterschätzen. Wir machen fast ein Drittel der Mitgliederzahl des Verbands aus, tragen also wesentlich bei zur Stärke des Verbands, das wäre schon mal ein Punkt, wo wir etwas zur Gesellschaft als Ganzes beitragen. Dass Sie heute da sind, ist ein schönes Zeichen dafür.

Das habe ich vor einem Jahr etwas ausführlicher schon gesagt.

Jetzt zitiere ich mich wörtlich:

Zum Schluss möchte ich danken: Euch allen, die ihr an unseren Veranstaltungen teilnehmt, durch eure Teilnahme haltet ihr den Verband im Schwung. Euch Vorstandsmitgliedern, die durch die aktive Mitarbeit den Motor der Rentnervereinigung am Laufen haltet. Der Geschäftsstelle, die immer bereitsteht, wenn es irgend etwas zu helfen gibt, der Redaktion des Diagonal, die unsere Anliegen immer offen aufnimmt, dem Geschäftsführer Daniel Wyrsch, der dafür sorgt, dass der Motor unserer Vereinigung auch das nötige Benzin hat, und der ganzen Geschäftsleitung unter dem Vorsitz von Anastasia Falkner. 

Euch allen ein herzliches Dankeschön

 

Bern, 17. März 2020                                                                      Robert Ruprecht




Jahresbericht 18

Nach dem Jubiläumsjahr 2017 konnten wir auf ein Jahr des Courant normalhoffen. Das hat sich auch weitgehend erfüllt. Was wir unternommen haben, war erfolgreich, die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle und der Geschäftsleitung des BSPV, insbesondere auch mit dem Diagonal gestalteten sich so erfreulich wie in den vorangegangenen Jahren, die Reisen, die wir unternommen haben ebenfalls. Im Juni waren wir bei der Firma Similasan in Jonen/AG, im Herbst begaben wir uns in den Jura: nach einer Stärkung bei Camille Bloch konnten wir die Weiten der Jura-Höhen in Le Roselet geniessen. Im November haben wir das Haus der Religionen in Bern besucht.

Die Arbeit im Vorstand verlief ebenfalls erfreulich. Erfreulich ist auch das Mittragen durch Mitglieder, die uns auf weitere Möglichkeiten hinwiesen. Das hat z.B. dazu geführt, dass wir am 15. Januar 18 eine neue Tradition aufgenommen haben: Der Besuch des Lichtspiels im Marzili in Bern. Der hat sich als sehr lohnend erwiesen und ruft nach Wiederholung. Dadurch wird das bisherige erste Unternehmen des Jahres, das Trebewurstessen in Schafis auf die zweite Stelle gerückt. Das bedeutet aber keine Herabstufung, das «politische Treberwurst-essen» ist ein Ereignis der besonderen Art. Wer es in diesem Jahr vepasst hat oder noch nie daran gedacht, dabei zu sein, der wird im Februar 2020 Gelegenheit finden, die Lücke zu schliessen. (Achtung: Teilnehmerzahl beschränkt!)

Nicht ganz so erfreulich ist die Mitgliederentwicklung. Wir haben Ende Jahr weniger Mitglieder als bisher, nicht dramatisch weniger, aber der Abwärts-Trend hält doch an, darüber kann auch die Tatsache nicht hinwegtäuschen, dass wir im Februar drei Eintritte mehr als Austritte gehabt haben, im März sogar 15.  

Es gibt immer einige Mitglieder des BSPV, die die Pensionierung zum Anlass nehmen, dem Verband den Rücken zu kehren, weil sie z.B. den Kanton verlassen oder denken, dass sie ihre Solidaritätspflicht erfüllt haben. Diese sind allerdings eher Ausnahmen. Andere Abgänge kommen von dem, was uns alle erwartet: Vom Tod. Da haben wir einen schmerzlichen Abgang zu vermelden, der uns alle betrifft:

Unerwartet ist am 14. Januar unser Vorstandsmitglied Lieselotte Burkhalter verstorben. Noch drei Tage vorher sind wir bei guter Gesundheit ahnungslos im Vorstand zusammengesessen. Auf diesen Einschnitt waren wir nicht gefasst. Liselotte Burkhalter ist zusammen mit Silvia Moor Vizepräsidentin der Rentnervereinigung gewesen und hat in dieser Funktion sozusagen als Kulturministerin gewirkt. Wie weit gespannt ihr Beziehungsnetz gewesen ist, haben wir erst an ihrer Abdankungsfeier erkennen können. Unseren Dank für ihren Einsatz können wir ihr nur noch ins Grab nachsenden, ihren Angehörigen und besonders Paul Burkhalter, ihrem Mann, drücken wir unser herzliches Beileid aus. (Bitte, sich zu erheben.)

Wir haben im Berichtsjahr keine grossen Sprünge gemacht. Das ist auch nicht unsere Aufgabe. Wir sind aber gehalten, unsere Stellung in der Gesellschaft dauernd zu reflektieren. Dazu benützen wir besonders unsere Tradition des Politischen Treberwurstessens, das im 12. Februar dieses Jahres zum siebten Mal stattgefunden hat. Es geht uns nicht darum, uns gegen die regelmässigen Sticheleien in den Medien zu wappnen, sondern darum, darüber nachzudenken, wie wir unserer Aufgabe, solidarisch mit den nachfolgenden Generationen zu wirken, gerecht werden können. Dies auch im Blick darauf, dass die «Jungen» ungefragt zur Solidarität mit uns beitragen, eigentlich ganz gelassen. 

Es ist nicht unsere Rolle, gemütlich an der Sonne vor dem Haus ein Pfeifchen zu schmauchen und die Welt sich selber zu überlassen. Wir sind Teil unserer Gesellschaft und, wie ich gerne wiederhole, stehen immer mehr in der Rolle eines Bandes, das hilft, das Ganze zusammenzuhalten, sei das auf der Ebene der Familie, der Nachbarschaft, in gemeinnützigen Institutionen oder in der Politik. Wir gehören dazu und sind gehalten, im Rahmen des uns offenstehenden Freiraums mitzuwirken. In dem Zusammenhang erinnere ich gerne an das Referat von Urs Kalbermatten anlässlich unserer letztjährigen Hauptversammlung. Was er uns damals vortrug hat seine Aktualität nicht verloren. Nützen wir unsere Chancen und leben wir unsere Verantwortung.

So möchten wir auch das neue Vereinsjahr angehen.

Zum Schluss möchte ich danken: Euch allen, die ihr an unseren Veranstaltungen teilnehmt, durch eure Teilnahme haltet ihr den Verband im Schwung. Euch Vorstandsmitgliedern, die durch die aktive Mitarbeit den Motor der Rentnervereinigung am Laufen haltet. Dem Sekretariat, das immer bereitsteht, wenn es irgend etwas zu helfen gibt, der Redaktion des Diagonal, die unsere Anliegen immer offen aufnimmt, dem Geschäftsführer Daniel Wyrsch, der dafür sorgt, dass der Motor unserer Vereinigung auch das nötige Benzin hat, und der ganzen Geschäftsleitung unter dem Vorsitz von Anastasia Falkner. 

Euch allen ein herzliches Dankeschön!


Protokoll der 77. Hauptversammlung vom 19. März 2019, 14.00 Uhr

im Hotel Kreuz, Bern

 

 

Anwesend:      Robert Ruprecht, Präsident;

Vorstand: Erwin Balsiger, Erich Frauenfelder, Beatrice Köchli, Silvia Moor, Roland Schafer;

weitere 54 Stimmberechtigte;

Herr und Frau Roland und Annemarie Eisenring (Referent), 

12 Gäste

 

Entschuldigt:   38 Personen

 

Traktanden:    1     Begrüssung

                        2     Wahl der Stimmenzähler

                        3     Protokoll der letztjährigen Hauptversammlung

                        4     Jahresbericht des Präsidenten

                        5     Finanzielles

                               5.1  Jahresrechnung 2018

                               5.2  Revisorenbericht

                               5.3  Voranschlag 2019

                               5.4  Entlastung des Vorstands

                        6     Mitgliederentwicklung

                               6.1  Mutationen/Mitgliederbestand

                               6.2  Totenehrung

                        7     Wahlen

                               7.1  Erneuerungswahlen

                               7.2  Ergänzungswahl eines Vorstandsmitglieds

                        8     Tätigkeitsprogramm 2019

                        9     Grussworte 

                        10   Verschiedenes

 

 

Den ersten Teil des Nachmittags bestreitet der Thuner Zahnarzt Dr. Roland Eisenring. Er berichtet über seine humanitären Einsätze als ambulanter Zahnarzt in der dritten Welt, die er immer mit seiner Frau Annemarie und zum Teil auch mit den Kindern durchführte.

(Auf der Website bspv-senioren.ch steht im Bericht des Präsidenten über die Hauptver­sammlung 2019 ein ausführlicherer Text über diese Freiwilligenarbeit).

 

 

1      Begrüssung

Um 15.30 Uhr eröffnet Präsident Robert Ruprecht die Hauptversammlung. Die Traktanden­liste wird unverändert genehmigt. Besonders begrüsst werden der Geschäftsführer des BSPV, Daniel Wyrsch, der Direktor der BPK, Hans-Peter Wiedmer, die Direktionssekretärin der BPK, Irene Joos und der Präsident der Pensioniertenvereinigung bernischer Lehrkräfte PVBL, Jürg Boss. Entschuldigt haben sich u.a. die Präsidentin des BSPV, Oberrichterin Anastasia Falkner, der ehemalige Geschäftsführer Matthias Burkhalter und das Ehrenmitglied Eugen Schneider.  

 

2      Wahl der Stimmenzähler

Als  Stimmenzähler werden Walter Merz und Ueli Rettenmund gewählt. 

 

3      Protokoll der letzten Hauptversammlung

Das Protokoll der Hauptversammlung 2018 wurde vom Vorstand mit dem besten Dank an den Verfasser genehmigt. Es steht seit März 2018 auf der Homepage bspv-senioren.ch. Aus der Versammlung verlangt niemand, dass es vorgelesen werde. Es wird genehmigt.

 

4      Jahresbericht des Präsidenten

Die Geschehnisse im vergangenen Jahr können weitgehend als Courant normal bezeichnet werden. Der Juni-Ausflug führte uns zur Similasan in Jonen AG, im Herbst waren wir bei Camille Bloch und zum Mittagessen in Le Roselet. Beide Anlässe waren gut besucht. Ein Besuch im Haus der Religionen schloss das Jahr ab.

Im neuen Jahr haben bereits ein Besuch im Lichtspiel (Cinemathek) in Bern und das Treber­wurstessen in Schafis stattgefunden.

Die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle und insbesondere mit der Redaktorin des Diagonal verlief wie bereits gewohnt problemlos.

Am 14. Januar 2019 ist unerwartet unsere Co-Vizepräsidentin Liselotte Burkhalter (vielen besser bekannt als Lilo Forster) verstorben. Sie hatte ein grosses Beziehungsnetz und war daher prädestiniert, in unserer Vereinigung als Kulturministerin zu wirken. (Die Versammlung erhebt sich zu ihren Ehren).

Robert Ruprecht erinnert uns Senioren daran, dass wir Teil unserer Gesellschaft sind und wir immer stärker in der Rolle eines Bandes stehen, das hilft, das Ganze zusammenzuhalten, sei das auf der Ebene der Familie, der Nachbarschaft, im Gemeinnützigen oder in der Politik. Nützen wir unsere Chancen und leben wir unsere Verantwortung. 

Den Bericht schliesst er mit dem Dank an den Geschäftsführer, die Geschäftsstelle und die Präsidentin des BSPV und an die Vorstandsmitglieder.

Die Vizepräsidentin Silvia Moor lässt über die Genehmigung des Jahresberichts abstimmen. Der Bericht wird einstimmig genehmigt und mit Applaus verdankt.

Der vollständige Jahresbericht ist auf der Homepage bspv-senioren.ch publiziert.

 

5      Finanzielles

5.1   Jahresrechnung 2018

Erwin Balsiger stellt die Rechnung vor. Anstelle des budgetierten Defizits schliesst sie mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 1‘459.83. Das Eigenkapital steigt auf Fr. 22‘381.72. 

5.2   Revisorenbericht

Otto Aeby verliest den Revisorenbericht. Er bestätigt die korrekte Buchführung und empfiehlt, die Rechnung zu genehmigen und den Vorstand zu entlasten. 

 

5.3   Voranschlag 2019

Das Budget liegt im Rahmen der Rechnung 2018 und lässt einen Ertragsüberschuss von 
Fr. 1‘450.- erwarten. Es wird ohne Diskussion und ohne Gegenstimme genehmigt. 

5.4   Entlastung des Vorstandes

Die Rechnung wird einstimmig genehmigt und dem Vorstand wird Décharge erteilt.

 

6      Mitgliederbewegung

6.1   Mutationen/Mitgliederbestand

Unsere Mitgliederzahl ist ganz leicht rückläufig, nämlich von 1925 auf 1909 Mitglieder.

6.2   Totenehrung

Robert Ruprecht bittet, einen Augenblick im Gedenken an die im Berichtsjahr verstorbenen 47 Mitglieder zu verweilen. 

 

7      Wahlen

7.1   Erneuerungswahlen

Die zweijährige Amtsperiode ist abgelaufen. Weil kein Vorstandsmitglied zurückgetreten ist, schlägt der Präsident vor, die Bestätigung für weitere 2 Jahre gesamthaft durchzuführen. Das wird nicht bestritten. Einstimmig und mit Applaus werden Robert Ruprecht (Präsident), Silvia Moor (Vizepräsidentin), Erwin Balsiger (Kassier), Erich Frauenfelder (Sekretär), Roland Schafer (Beisitzer/Reiseorganisator) und Beatrice Köchli (Beisitzerin) wiedergewählt.

7.2   Ergänzungswahl

Durch den Hinschied von Lilo Burkhalter ist ein Platz im Vorstand neu zu besetzen. Die ehemalige langjährige Sekretärin des BSPV, Esther Ritter, ist bereit, den Vorstand als Beisitzerin wieder zu vervollständigen. Sie wird einstimmig und mit Applaus gewählt.

 

8      Tätigkeitsprogramm 2019

Roland Schafer stellt die beiden geplanten Ausflüge vor. 

Am 5. Juni 2019 besichtigen wir das Tropenhaus Frutigen mit zwei Führungen zur Störzucht und zur tropischen Pflanzenwelt. Zum Mittagessen fahren wir ins Restaurant Chemihütte in Aeschiried. Ein kurzes Nachmittagsprogramm wird je nach Wetter durchgeführt.

Der Herbstausflug führt uns in die Justizvollzugsanstalt Witzwil. Dort stehen Kaffee, Referat, Führung und Mittagessen auf dem Programm. Auch hier wird sich das Nachmittagsprogramm am Bielersee nach dem Wetter richten.

Die Detailprogramme werden auf bspv-senioren.ch und im Diagonal angekündigt werden. 

 

9      Grussworte 

Der Geschäftsführer des BSPV, Grossrat Daniel Wyrsch, hat diverse Werbeartikel mit­gebracht, die wir bitte zur Werbung für den BSPV einsetzen sollen. Von der vielfältigen Tätigkeit der Geschäftsstelle erwähnt er unter anderem Stellungnahmen zu Personalfragen, Sozialpartnergespräche, an die 300 Rechtsberatungen, Einsätze für die Mitarbeitenden auf dem Thorberg und die Ausarbeitung des neuen Anstellungsrechts für die Pfarrer.

Daniel Wyrsch ist auch Mitglied der Verwaltungskommission der Pensionskasse BPK. Nach dem erfreulichen Ergebnis der Nettorendite von +8.2% im Jahr 2017 folgte per Ende 2018 der Dämpfer mit -2.8%. In diesen Tagen ist die Performance wieder bei etwa +5%. Wyrsch weist darauf hin, dass für die Versicherten in allen Kassen das definierte Rentenziel viel wichtiger ist als der momentane Deckungsgrad.

 

Der Präsident der Pensioniertenvereinigung bernischer Lehrkräfte (PVBL), Jürg Boss, erklärt die Struktur dieses Vereins mit rund 2‘200 Mitgliedern. Sie sind in 8 Regionen organisiert, die weitreichende Kompetenzen haben und z.B. Ausflüge und Vorträge organisieren. Im kanto­nalen Rahmen findet vor allem die gewerkschaftliche Arbeit statt. Unter anderem wird verfolgt, wie sich die Initiative von Josef Bachmann entwickelt, die Reduktionen von einmal gesprochenen Renten möglich machen soll. Bei Bedarf werden PVBL und BSPV-Senioren ihre Kräfte zusammenlegen. pensionierte-lehrkraefte.be (nicht .ch!)

             

10    Verschiedenes

Keine Wortmeldungen.

 

Schluss der Hauptversammlung: 16.30 Uhr

(Anschliessend wird ein Zvieriteller offeriert)

 

Thun, 20. März 2019                                                    Der Sekretär

                                                                                     

                                                                                     Erich Frauenfelder

 

 


 

Einladung zur Hauptversammlung 2018

 

Die Hauptversammlung 2018 wird wiederum im Hotel Kreuz an der Zeughausgasse in Bern stattfinden und zwar am

 

13. März 2018 um 14.00

 

Sie wird wie üblich in zwei Teilen durchgeführt:

 

A)  Referat des Gerontologen Urs Kalbermatten mit anschliessender Diskussion. Thema:

Alter als Chance zur Lebensgestaltung

 

Urs Kalbermatten hat sich sein Leben lang mit Altersfragen beschäftigt und gehört inzwischen selber zur Generation der – aktiven – Pensionierten. Er befasst sich auch mit der unterschwelligen Kritik an der Existenz der „Alten“ und ermutigt nicht nur zu aktiver Lebensgestaltung, sondern warnt auch davor, sich von pessimistischen Prognosen verunsichern zu lassen.

 

B)  Statutarischer Teil mit den folgenden Traktanden

 

1.    Begrüssung, Festlegung der Traktandenliste

2.    Wahl der Stimmenzähler

3.    Protokoll der Hauptversammlung vom 9. Mai 2017

4.    Jahresbericht des Präsidenten

5.    Kassenbericht

a.    Rechnung des Jahres 2017

b.    Revisorenbericht und Entlastung des Vorstands

c.     Budget 2018

6.    Mitgliederbewegung

a.    Bericht über den Mitgliederbestand

b.    Totenehrung

7.    Tätigkeit 2018

8.    Ersatzwahl in den Vorstand

9.    Grussworte

10.Varia

 

Anschliessend an den statutarischen Teil sitzen wir noch bei einem gemütlichen Imbiss zusammen.

 

Wie an der letzten Hauptversammlung, wird Bruno Bieri für die musikalische Umrahmung des Anlasses besorgt sein. 

 

Alle Mitglieder der Rentnervereinigung sind herzlich eingeladen. 

Anmeldung bis 9. März per mail oder Telefon an unseren Sekretär Erich Frauenfelder: 

erich.frauenfelder@bluewin.ch  Tel. 033 336 56 76

 

Der Vorstand

 

 

Jahresbericht des Präsidenten

 

Das Jahr 2017 stand im Zeichen des 75-Jahre Jubiläums der Rentnervereinigung. Zu diesem Anlass hat uns der Gesamtverband einen Zuschuss von Fr. 5'000.—gespendet, den wir für die besondere Gestaltung der Jubiläums-HV und für den Ausbau unseres Reiseprogramms einsetzen konnten.

An unserer Hauptversammlung vom 9. Mai konnten wir Frau Regierungsrätin Beatrice Simon begrüssen, die in ihrem Referat über zukünftige Herausforderungen für die Altersvorsorge sprach und dabei auf die Bedeutung der Generationensolidarität hinwies. Dass die Rentner dabei ein wesentliches Element sind, haben sie gemäss den Ergebnissen der Abstimmung zur AHV-Revision nicht unbedingt bewiesen, haben doch die Analysen ergeben, dass die Aufstockung der AHV um 70.—pro Neurentner nicht Gnade gefunden hat vor ihren Augen. Die Herausforderung aber bleibt. 

Im Vorstand hat man erwogen, ob man sich nicht öffentlich zu dieser Frage äussern solle, die Geschäftsleitung hätte uns freie Hand gelassen, der Grundsatz aber, dass der BSPV nicht eine Gewerkschaft und damit parteipolitisch neutral ist, hat uns aber auf die Umsetzung der Idee verzichten lassen.

Umrahmt war die Veranstaltung von Bruno Bieri, der uns so beeindruckt hat, dass wir ihn zur heutigen Hauptversammlung gleich noch einmal eingeladen haben. 

Unsere Anlässe haben reges Interesse gefunden: Das 6. Politische Treberwurstessen in Schafis war bald einmal ausgebucht, die Jubiläumsreise in den Aargau hat viele positive Echos ausgelöst. Dem Organisator Peter Schneider sei hier offiziell der Dank des Vorstands ausgesprochen. Die beiden anderen Anlässe des Jubiläumsjahres waren etwas militärlastig: Der Besuch des Flugplatzes in Payerne und des Verpflegungszentrums der Kaserne Thun haben deutlich mehr Männer angelockt als Frauen. Es hat sich aber erwiesen, dass beide Themen so präsentiert wurden, dass die Teilnehmerinnen voll auf ihre Rechnung kamen. Beide Anlässe, organisiert von Roland Schafer sind volle Erfolge geworden.

Trotzdem: In diesem Jahr sollen etwas andere Themen im Vordergrund stehen.

Ein Wort zur Teilnehmerschaft: Auffällig war, dass im Jubiläumsjahr offenbar ein Generationenwechsel stattgefunden hat: Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unseren Anlässen, mit denen man sozusagen fest gerechnet hat, sind auf den Anmeldelisten nicht mehr aufgetaucht. Nachfragen haben ergeben, dass das vor allem auf gesundheitliche Probleme zurückzuführen war. Wir werden eben auch nicht jünger. Im Jahr 17 hat uns auch unser ehemaliger Präsident Walter Ochsenbein verlassen. Im laufenden Jahr haben wir vergeblich auf die Anmeldung von Susi Tschannen gewartet: Am Tage des diesjährigen Treberwurstessens stand ihre Todesanzeige im «Bund». Wir werden bei der Totenehrung ihrer gedenken. – Am Ausflug nach Payerne mussten wir vergeblich auf Eugen Schneider warten – die Nachfrage ergab, dass er einen Schlaganfall erlitten hatte. Umso mehr freut es uns, dass er am diesjährigen Treberwurstessen wieder in alter Frische dabei war und auch heute unter uns ist. 

Zur Entwicklung der Mitgliederzahlen werden wir uns im entsprechenden Traktandum äussern.

Wir sind kein Reisebüro, wir sind, das gilt in erster Linie von Euch Anwesenden, eine grosse Gruppe aktiver Senioren, die sich bemühen, ihren Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in unserem Umfeld zu leisten. In einer Zeit, in der von verschiedenen Seiten versucht wird, das seit der Gründung der heutigen Eidgenossenschaft Erreichte zu torpedieren und der Profitiersucht Tür und Tor zu öffnen, ist es gerade für uns ehemalige Staatsangestellte wichtig, für die Solidarität einzustehen und Überkommenes nicht überstürzt über Bord zu werfen.

Zum Schluss bleibt mir, zu danken. Ich bedanke mich bei den Mitgliedern unseres Vorstands für ihr Engagement: Wir sind ein aktives Team, in das jede und jeder ihre bzw. seine besonderen Fähigkeiten einbringt. Das ist nicht selbstverständlich. Unser Dank geht auch an die Geschäftsstelle des BSPV, die unsere Tätigkeit immer spontan unterstützt, an den Geschäftsführer Daniel Wyrsch, an unsere Präsidentin Anastasia Falkner und die gesamte Geschäftsleitung, die alle stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen haben. 

 


Protokoll der 76. Hauptversammlung vom 13. März 2018, 14.00 Uhr

im Hotel Kreuz, Bern

 

 

Anwesend:      Robert Ruprecht, Präsident;

Vorstand: Erwin Balsiger, Menno Beindorff, Erich Frauenfelder, Silvia Moor;

weitere 63 Teilnehmende;

Herr Urs Kalbermatten (Referent), Bruno Bieri (Hang u Xang) und 5 Gäste

 

Entschuldigt:   34 Personen

 

Traktanden:    1     Begrüssung

                        2     Wahl der Stimmenzähler

                        3     Protokoll der letztjährigen Hauptversammlung

                        4     Jahresbericht des Präsidenten

                        5     Finanzielles

                               5.1  Jahresrechnung 2017

                               5.2  Revisorenbericht

                               5.3  Voranschlag 2018

                               5.4  Entlastung des Vorstands

                        6     Mitgliederentwicklung

                               6.1  Mutationen/Mitgliederbestand

                               6.2  Totenehrung

                        7     Wahlen

                               7.1  Ersatzwahl in den Vorstand

                               7.2  Ersatzwahl eines Revisors

                        8     Delegierte

                        9     Grussworte 

                        10   Tätigkeitsprogramm 2018

                        11   Verschiedenes     

 

 

Der Präsident Robert Ruprecht eröffnet die Veranstaltung um 14 Uhr mit dem Motto „Begeisterung ist alles! Gib einem Menschen alle Gaben der Erde und nimm ihm die Fähigkeit der Begeisterung, und du verdammst ihn zum ewigen Tod“(Adolf von Wilbrandt). 

 

Der Hang- und Xang-Künstler Bruno Bieri stimmt uns mit einem ersten Auftritt auf unseren Anlass und das Referat von Dr. Urs Kalbermatten ein. Eindrücklich ist, wie Bruno Bieri in den weiteren Einsätzen spontan Bezug auf das Referat und die Traktanden nehmen kann. 

 

 

 

In seinem Referat unter dem Titel „Alter als Chance zur Lebensgestaltung“ betont der Gerontologe Urs Kalbermatten, dass wir angesichts unserer gesicherten Situation die Zeit nach dem aktiven Berufsleben nicht als Wartezeit für den Abgang, sondern als Neuanfang betrachten müssten. Kein Lebensalter habe so viel Freiraum wie das der Pensionierten. Sie seien von den Zwängen befreit, die die Jugendzeit charakterisiert (Bestimmung durch die Vorgaben der Eltern und der Ausbildenden), kennen die sozialen Zwänge des jungen Erwachsenenalters nicht und auch nicht diejenigen des Berufslebens. Dies gelte es zu nutzen. Dabei sei es wichtig, sich der neuen Situation mit Begeisterung zu stellen und die Beeinträchtigungen, die das Alter notwendig mit sich bringe, als Aufforderung zu verstehen, sich neu zu orientieren. Dem neuen Lebensabschnitt aktiv zu begegnen sei der beste Weg, sich seine Gesundheit lange zu bewahren.

In seinem mit Begeisterung vorgetragenen Referat kann Urs Kalbermatten nicht nur auf Koryphäen der Alterswissenschaften hinweisen, sondern auch auf sich selber, der nach seiner Pensionierung eine ganze Reihe verschiedener Tätigkeiten auf unterschiedlichen Ebenen aufgenommen hat, für die er während seiner beruflichen Karriere keine Zeit aufbringen konnte. 

In einer Zeit, wo in den Medien immer wieder darauf angespielt wird, welche Last die Alten für die Gesellschaft bedeuten, ist die Botschaft von Urs Kalbermatten hoch aktuell. Entsprechend positiv wird sie aufgenommen. (Text von Robert Ruprecht).

 

1      Begrüssung

Um 15.40 Uhr eröffnet Präsident Robert Ruprecht die Hauptversammlung. Die Traktanden­liste wird durch die Décharge-Erteilung an den Vorstand ergänzt, sonst aber unverändert genehmigt. Besonders begrüsst werden Vertreterinnen und Vertreter der Geschäftsstelle des BSPV und der Bernischen Pensionskasse. 

 

2      Wahl der Stimmenzähler

Als  Stimmenzähler werden Heiri Wepfer und Peter Schneider gewählt. 

 

3      Protokoll der letzten Hauptversammlung

Das Protokoll der Hauptversammlung 2017 wurde vom Vorstand mit dem besten Dank an den Verfasser genehmigt. Es konnte auf der Homepage bspv-senioren.ch eingesehen werden. Einige Exemplare liegen auf den Tischen. Aus der Versammlung verlangt niemand das Vorlesen des Protokolls. Es wird genehmigt.

 

4      Jahresbericht des Präsidenten

In seinem Jahresbericht kann der Präsident darauf hinweisen, dass das Jubiläumsjahr nicht zuletzt dank dem Sonderbeitrag des Gesamtverbands sehr zufriedenstellend verlaufen ist. Nebst der 75. Hauptversammlung ist der von Peter Schneider (Diessbach) organisierte Jubiläumsausflug ein voller Erfolg geworden. Die beiden weiteren Exkursionen zum Flugplatz Payerne und ins Verpflegungszentrum auf dem Waffenplatz Thun sind etwas militärlastig gewesen, was die Partnerinnen unserer Mitglieder offenbar nicht so interessiert hat. Wer aber teilnahm, kam voll auf seine Kosten. Im laufenden Jahr werden wir wieder ziviler unterwegs sein.

Die Vizepräsidentin Silvia Moor lässt über die Genehmigung des Jahresberichts abstimmen. Der Bericht wird einstimmig genehmigt und mit Applaus verdankt.

 

5      Finanzielles

5.1   Jahresrechnung 2017

Erwin Balsiger stellt die Rechnung vor. Dank dem Beitrag des BSPV an die Jubiläums­veranstaltungen konnten die Ausgaben im Rahmen gehalten werden. Der Aufwand­überschuss von Fr. 3‘571.40 liegt deutlich unter dem budgetierten Wert. Das Eigenkapital beträgt immer noch solide Fr. 20‘921.89. 

5.2   Revisorenbericht

Otto Aeby verliest den Revisorenbericht. Er bestätigt die korrekte Buchführung und empfiehlt, die Rechnung zu genehmigen und den Vorstand zu entlasten. 

5.3   Voranschlag 2018

Vom BSPV erhält die Rentnervereinigung ab 2018 pro Mitglied 7 Franken. Die Ver­anstaltungen können etwa im bisherigen Rahmen unterstützt werden. Das Budget rechnet mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 2‘400.-. Es wird ohne Diskussion und ohne Gegen­stimme genehmigt. 

5.4   Entlastung des Vorstandes

Die Rechnung wird einstimmig genehmigt und dem Vorstand wird Decharge erteilt.

 

6      Mitgliederbewegung

6.1   Mutationen/Mitgliederbestand

Unsere Mitgliederzahl ist ganz leicht rückläufig. Den 125 Austritten und Todesfällen stehen 110 Eintritte gegenüber. Per Ende 2017 zählen wir 1925 Mitglieder.

6.2   Totenehrung

Robert Ruprecht bittet, einen Augenblick im Gedenken an die 59 verstorbenen Mitglieder zu verweilen. 

 

7      Wahlen

7.1   Ersatzwahl in den Vorstand

Der Beisitzer Menno Beindorff hat sich zum Rücktritt entschlossen. Der Vorstand darf Beatrice Köchli als neues Vorstandsmitglied vorschlagen. Aus der Versammlung werden keine weiteren Vorschläge gemacht. Beatrice Köchli wird einstimmig gewählt.

7.2   Ersatzwahl eines Rechnungsrevisors

Beatrice Köchli muss infolge der Wahl in den Vorstand als Rechnungsrevisorin zurücktreten. Menno Beindorff ist bereit, dieses Amt zu übernehmen. Er wird einstimmig gewählt.  

 

8      Delegierte 

Silvia Moor weist darauf hin, dass die Namen der Delegierten in der DV des BSPV und in der DV der BPK auf der Homepage zu finden sind.   

 

9      Grussworte 

In ihrem Grusswort stellt die Präsidentin des BSPV, Anastasia Falkner, im Überblick dar, was der Verband im vergangenen Jahr geleistet hat und welche Aufgaben anstehen. Besonders erwähnt sie, dass der BSPV die Unternehmenssteuerreform ablehnt, weil die Gefahr besteht, dass die Mindereinnahmen durch Lohnmassnahmen kompensiert werden sollen.

Der Präsident der pensionierten Lehrkräfte musste sich kurzfristig entschuldigen. 

            

10    Tätigkeitsprogramm 2018

In Vertretung von Roland Schafer (Jahresversammlung des Polizeiverbandes) stellt Erich Frauenfelder den Ausflug vom 30. Mai 2018 vor. Mit dem Car fahren wir in den Aargau zur Firma Similasan (homöopathische Arzneimittel) und zum Mittagessen nach Bremgarten AG. Das Detailprogramm ist auf bspv-senioren.ch zu finden.

Der Herbstausflug in den Jura ist noch nicht im Detail bekannt. Im Fokus sind die Erlebnis­welt von Camille Bloch, das Städtchen St. Ursanne und ein Mittagessen in Le Roselet. 

In Vorbereitung ist noch ein Besuch des Hauses der Religionen am Europaplatz in Bern. 

 

11    Verschiedenes

Otto Aeby ruft alle Anwesenden dazu auf, sich an den kantonalen Wahlen vom 25. März 2018 zu beteiligen. 

Robert Ruprecht dankt allen, die zum  Gelingen des heutigen Anlasses beigetragen haben, nicht zuletzt dem Team des Hotels Kreuz für seinen effizienten Einsatz.

 

 

Schluss der Hauptversammlung: 16.30 Uhr

(Anschliessend wird ein Zvieriteller offeriert)

 

 

Thun, 19. März 2018                                                    Der Sekretär

                                                                                     Erich Frauenfelder