Bernischer Staatspersonalverband BSPV                     Version française en bas.

Rentnervereinigung

 

 

 

Statuten

der Rentnervereinigung des BSPV

(Gegründet am  21. Januar 1942 in  Bern)

 

I.    Name, Zweck und Sitz

Art. 1

Unter dem Namen Rentnervereinigung  besteht ein Verein im Sinne von Art. 60ff des schweizerischen Zivilgesetzbuches und Art. 9 der Statuten des Bernischen Staatspersonalverbandes BSPV.

Die Rentnervereinigung bezweckt die Wahrung der wirtschaftlichen und sozialen Interessen ihrer Mitglieder, die Ausübung der Mitwirkungsrechte in Personalangelegenheiten sowie die Unterstützung des BSPV. 
Der Verein ist parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral.
Der Sitz des Vereins befindet sich in Bern.

 

 

II.  Mitgliedschaft

Art. 2

Mitglied kann werden, wer beim Kanton Bern angestellt war oder auf andere Weise mit dem Verein in ständiger Verbindung steht.

Die Aufnahme erfolgt durch Pensionierung von aktiven BSPV-Mitgliedern oder durch den Vorstand.

Mit der Aufnahme bleiben oder werden die Mitglieder der Rentnervereinigung zugleich Mitglieder des BSPV.    

Mitglieder, die sich besonders verdient gemacht haben, können von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

Art. 3

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt erfolgt schriftlich durch Mitteilung an die Geschäftsstelle des BSPV nach vorausgegangener sechsmonatiger Frist auf Ende des Kalenderjahres.

Über einen allfälligen Ausschluss von Einzelmitgliedern befindet die Hauptversammlung mit Zweidrittelsmehrheit der stimmenden Mitglieder. Der Beschluss ist den Ausgeschlossenen schriftlich zu begründen unter Hinweis auf die Möglichkeit, innert Monatsfrist bei der Geschäftsleitung des BSPV Rekurs einzureichen. Wer den Mitgliederbeitrag auch nach zwei Mahnungen nicht bezahlt, wird automatisch ausgeschlossen.

Mit dem Ausscheiden aus dem Verein fallen jegliche Ansprüche an das Vereinsvermögen dahin.

 

III.  Organisation

Art. 4

Die Organe des Vereins sind:

1.   Die Hauptversammlung;

2.   Der Vorstand;

3.   Die Rechnungsprüfungsdelegation.

 

1.  Die Hauptversammlung

Art. 5

Die Hauptversammlung ist das oberste Organ der Rentnervereinigung.

Die ordentliche Hauptversammlung findet im Frühjahr statt, ausserordentliche Hauptversammlungen auf Beschluss des Vorstandes oder wenn ein Fünftel der Mitglieder deren Einberufung verlangt.

Anträge der Mitglieder zuhanden der ordentlichen Hauptversammlung sind dem Vorstand bis zum 1. Dezember einzureichen.

Einladung und Traktandenliste werden spätestens 30 Tage vor der Versammlung publiziert.

Die Hauptversammlung beschliesst nur über die in der Traktandenliste aufgeführten Gegenstände.

 

Art. 6

Die Hauptversammlung behandelt alle Geschäfte, soweit sie durch die Statuten nicht einem andern Organ übertragen sind, insbesondere:

1.   Wahl der Präsidentin oder des Präsidenten und der übrigen Vorstandsmitglieder;

2.   Wahl der Rechnungsprüfungsdelegation;

3.   Abnahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung;

4.   Genehmigung des Budgets für das laufende Jahr;

5.   Statutenänderungen;

6.   Auflösung der Rentnervereinigung.

 

Art. 7

Für Beschlüsse und Wahlen ist unter Vorbehalt anderer Vorschriften dieser Statuten das einfache Mehr der anwesenden Mitglieder massgebend. Es wird offen abgestimmt und gewählt.

Wenn es mindestens fünf anwesende Mitglieder verlangen, wird geheim abgestimmt oder gewählt.

Im Falle von Stimmengleichheit gibt bei Abstimmungen die Präsidentin oder der Präsident den Stichentscheid, bei Wahlen erfolgt Losentscheid.

 

2.  Der Vorstand

Art. 8

Der Vorstand besteht aus der Präsidentin oder dem Präsidenten und 4 bis 6 weiteren Mitgliedern, die von der Hauptversammlung auf eine Amtsdauer von 2 Jahren gewählt werden. Der Vorstand konstituiert sich im Übrigen selbst.

Zu den Vorstandssitzungen wird von der Präsidentin oder vom Präsidenten einberufen, wenn es die Geschäfte erfordern oder wenn zwei Vorstandsmitglieder die Einberufung verlangen.     

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt maximal 12 Jahre.

 

Art. 9

Der Vorstand hat folgende Kompetenzen:

1.   Vertretung der Rentnervereinigung nach aussen;

2.   Stellungnahmen gegenüber dem BSPV;

3.   Bezeichnung der Vertretungen in der Delegiertenversammlung des BSPV;

4.   Vorbereitung aller der Hauptversammlung vorzulegenden Geschäfte;

5.   Ausführung der Beschlüsse der Hauptversammlung;

6.   Verwaltung des Sektionsvermögens;

7.   Einmalige, im Budget nicht vorgesehene Ausgaben bis zum Betrage von Fr. 2'500.00.

 

3.  Die Rechnungsprüfungsdelegation

Art. 10

Die Rechnungsprüfungsdelegation besteht aus 2 bis 3 von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern.

Die Rechnungsprüfungsdelegation prüft die Jahresrechnung und stellt Bericht und Antrag an die Hauptversammlung.

Die Amtsdauer der Rechnungsprüfungsdelegation beträgt zwei Jahre. Einmalige Wiederwahl ist möglich.

 

IV.  Finanzen

Art. 11

Die Rentnervereinigung erhebt keinen Mitgliederbeitrag. Der Mitgliederbeitrag an den BSPV richtet sich nach dessen Statuten. Im Gegenzug wird der Rentnervereinigung von der Delegiertenversammlung (Statuten BSPV, Art. 20) ein Beitrag zugewiesen.

Die Rentnervereinigung haftet ausschliesslich mit ihrem Vereinsvermögen. Die persönliche Haftung von Mitgliedern für Verbindlichkeiten der Rentnervereinigung oder des BSPV ist ausgeschlossen.

 

V.  Schlussbestimmungen

Art. 12

Über Gesamt- oder Teilrevisionen der Statuten befindet die Hauptversammlung mit Zweidrittelsmehrheit der stimmenden Mitglieder.

 

Art. 13

Die Auflösung der Rentnervereinigung erfordert die Zustimmung von drei Vierteln der an der Hauptversammlung anwesenden Mitglieder.

Im Falle der Auflösung beschliesst die Hauptversammlung über die Verwendung des Vereinsvermögens. Dieses darf nicht unter die Mitglieder aufgeteilt und nicht den Zwecken des BSPV entfremdet werden.

 

 

Diese Statuten wurden nach Vorprüfung durch die Geschäftsleitung des BSPV an der Hauptversammlung vom  9. Mai 2017 in  Bern einstimmig beschlossen, ersetzen jene vom 4. April 2003 und treten sofort in Kraft.

 

 

Der Präsident/Die Präsidentin:                          Der Sekretär/Die Sekretärin:

 

 

...                                                                        ...

Association du Personnel de l’Etat de Berne APEB

Association des retraités

 

 

Statuts de l’association des retraités

(association fondée le 21 janvier 1942 à Berne)

 

I          Nom, but et siège

Art 1er

L’ Association des retraités est une société au sens de l’art. 60ss du CCS et de l’art. 9 de l’association du personnel de l’état de Berne APEB.

Elle a pour but la sauvegarde de ses membres, l’exécution des droits de collaboration dans les affaires du personnel et le support de l’APEB.

L’association est politiquement et religieusement indépendante.

Le siège de l’association est Berne.

 

II         Membres

Art 2

Peuvent adhérer à l’association :

Employés de l’état de Berne en retraite ou autres associés permanents à l’association.

L’admission se fait par l’entré en retraite de membres actifs de l’APEB ou par décision du comité.

Par l’admission, les membres de l’association des retraités restent ou deviennent membres de l’APEB.

Membres qui se sont engagés particulièrement pour l’association peuvent être nommés membres d’honneur par l’assemblée générale.

 

Art 3

La qualité de membre se perd avec la démission, l’exclusion ou le décès.

Toute démission doit être communiquée par écrit au secrétariat de l’APEB, six mois à l’avance, pour la fin de l’année civile.

L’exclusion de membres individuels est décidée par le deux tiers des votants de l’assemblée générale. Une exclusion doit être justifiée par écrit en mentionnant la possibilité de recours auprès de l’APEB ans le délai d’un mois. Ceux qui ne payent pas leurs contributions même après deux rappels sont exclus automatiquement.

Avec le départ, tout droit aux biens de l’association s’éteint.

 

III        Organisation

Art 4

Les organes de l’association sont :

1      1 L’assemblée générale

2      2 Le comité

3      3 La délégation des vérificateurs des comptes

 

1         L’assemblée générale

Art 5

L’assemblée générale est l’organe principal de l’association.

L’assemblée générale ordinaire a lieu en printemps, les associations générales extraordinaires sont convoquées par décision du comité ou si un cinquième des membres la demande.

Les motions des membres pour l’assemblée ordinaire doivent être soumis au comité jusqu’au 1er décembre.

L’invitation y compris l’ordre du jour doit être publiée dans l’organe de l’APEB trente jours avant l’assemblée au plus tard.

L’assemblée générale ne décide que des points de l’ordre du jour.

 

Art 6

L’assemblée générale traite toutes les affaires qui ne sont pas réservées à un autre organe selon les statuts. Cela concerne principalement:

1      1 Election du président ou de la présidente et des autres membres du comité

2      2 Election de la délégation des vérificateurs des comptes

3      3 Compte annuel et rapport des vérificateurs

4      4 Acceptation du budget de l’année courante

5      5 Changement des statuts

6      6 Dissolution de l’association

 

Art 7

Lors de décisions et d’élections, la majorité simple est applicable sous réserve d’autres dispositions de ces statuts.

L’assemblée se prononce à mains levées, à moins que le vote à bulletin secret ne soit demandé par au moins cinq membres.

En cas d’égalité, la voix du président ou de la présidente départage. En cas d’élections, il sera tranché par tirage au sort.

 

2         Le comité

Art 8

Le comité se compose du président ou de la présidente et 4 à 6 assesseurs qui sont élus par l’assemblée générale pour deux ans. Le comité se constitue lui-même.

Le président ou la présidente convoque à une réunion du comité selon le besoin ou sur demande de deux membres du comité.

Le comité est en nombre suffisant si la majorité des membres est présente.

La durée de fonction maximale est de douze ans.

 

Art 9

Le comité a les compétences suivantes :

1      1 Représentation de l’association vers l’extérieur

2      2 Prise de position vis-à-vis de l’APEB

3      3 Nomination des membres à l’association des délégués de l’APEB

4      4 Préparation de tous les affaires qui seront soumis à l’association générale

5      5 Exécution des décisions de l’assemblée générale

6      6 Gérance des biens de l’association

7      7 Dépenses uniques non prévues du budget jusqu’au montant de Frs 2'500.--

 

3         La délégation des vérificateurs des comptes

Art 10

La délégation des vérificateurs des comptes se compose de deux à trois membres élus par l’assemblée générale.

La délégation des vérificateurs des comptes examine les comptes annuels et rapporte à l’assemblée générale.

 

IV        Finances

Art 11

L’association des retraités n’encaisse pas de cotisations. La cotisation à l’APEB est réglée dans ses statuts. En contrepartie, l’association des retraités reçoit une cotisation de l’assemblée des délégués de l’APEB selon les statuts APEB, Art 20.

L’association des retraités n’est responsable qu’avec ses biens. Une responsabilité personnelle des membres pour les obligations de l’association des retraités ou de l’APEB est exclue.

 

V         Dispositions finales

Art 12

Une révision partielle ou intégrale des statuts est décidée par l’assemblée générale par les deux tiers des membres présents.

 

Art 13

La dissolution de l’association des retraités demande les trois quarts des membres présents à l’assemblée générale.

En cas de dissolution, l’assemblée générale décide de l’emploi des biens de l’association. Ils ne peuvent ni être partagés parmi les membres ni employés contre les buts de l’APEB.

 

Ces statuts ont été acceptés à l’assemblée générale du 7 mai 2017 à Berne après vérification par le comité de l’APEB. Ils remplacent les statuts du 4 avril 2003 et entrent en vigueur immédiatement.

 

Le président/la présidente                                            Le secrétaire/la secrétaire