NEWS 2017

Januar 2017 – Delegierte BSPV

Nach der Annahme der Statutenrevision im Juni 2016 hat sich die Situation der ‚Legislative’ des BSPV grundlegend verändert. Die bisherigen Organe Abgeordneten-versammlung und Zentralvorstand gibt es nicht mehr. An ihrer Stelle steht nun die Delegiertenversammlung, in der die Rentnervereinigung mit acht Mitgliedern vertreten ist. Sinnvollerweise gehört der Vorstand der Vereinigung in diese Organisation. Das bedeutet im gegenwärtigen Zustand, dass vier der acht Sitze bereits besetzt sind.

Wer sich um einen der übrigen vier Delegiertenplätze bewerben möchte, kann sich beim Vorstand melden: Erich Frauenfelder, Sonnmattweg 18, 3604 Thun (O33 336 56 76) erich.frauenfelder@bluewin.ch. Termin: 15. Januar 2017.

Mai 2017 – Hauptversammlung im Hotel Kreuz Bern

Die diesjährige Hauptversammlung findet am 9. Mai ab 9.30 statt. Anders als sonst handelt es sich um einen ganztägigen Anlass: Es ist die 75. Hauptversammlung der Rentnervereinigung. 

August 2017 – Zum Gedenken an Walter Ochsenbein

Am Samstag, 12. August 2017 ist unser ehemaliger Präsident und Ehrenmitglied verstorben. Walter Ochsenbein war von 1993 bis 2003 Präsident der Rentnervereinigung, nachdem er vorher schon einige Jahre als Vizepräsident gewirkt hatte. Er hat an unserer Vereinigung bis zuletzt lebhaften Anteil genommen und ist anlässlich der Jubiläums-Jahresversammlung zum letzten Mal unter uns gewesen. Wir bewahren ihm ein dankbares Andenken.

Oktober 2017 – Herzliche Gratulation

Am 14. Oktober ist unser Vorstandsmitglied Lilo Forster zum zweiten Mal in den Bund der Ehe eingetreten und heisst nun Lilo Burkhalter. Wir gratulieren herzlich und wünschen dem frischgebackenen Ehepaar alles Gute in die gemeinsame Zukunft.

November 2017 Herbsttagung SSR

Altersvorsorge – Wie weiter nach der Abstimmung vom 24. September? Unter diesem Titel hat der Schweizerische Seniorenrat am 7. November 17 seine diesjährige Herbsttagung durchgeführt.

In seiner Willkommensansprache wies der Vertreter der Stadt Biel, Cédric Nemitz, darauf hin, dass die Senioren in allen sie betreffenden Belangen von Anfang an politisch einbezogen werden müssen. Mit der konsequenten Anwendung dieses Grundsatzes habe man in Biel sehr gute Erfahrungen gemacht.

Damit wies er auf die Bedeutung der politischen und gesellschaftlichen Beteiligung der Senioren hin, sozusagen das Leitmotiv der ganzen Tagung.

Jürg Brechbühl, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen legte die Schwierigkeiten dar, in die wir uns mit der Ablehnung der AHV-Revision manövriert haben, konnte aber auch Tröstliches sagen wie: In der Bundesverwaltung beschäftigt man sich intensiv an der Aufarbeitung der Probleme im Wissen, dass uns noch etwas Zeit bleibt, aber nicht viel. Noch stehen wir nicht am Abgrund, das Motto aber ist: Au boulot! Es gibt im Grundsätzlichen auch Übereinstimmungen: Es ist allen Beteiligten klar,

·      dass sich eine Reform zur Sicherung der AHV und der 2. Säule aufdrängt

·      dass die Mittel durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zu beschaffen sind und

·      dass das Rentenniveau gehalten werden muss.

Man kann davon ausgehen, dass die Zeiten der tiefen Zinsen und schlechten Renditen anhalten, man weiss, dass immer weniger Beitragende immer mehr Rentner „tragen“ müssen, man ist sich aber auch bewusst, dass eine grössere Flexibilität erreicht werden muss: Heute ist es schon so, dass nur rund ein Drittel sich im gesetzlich vorgeschriebenen Zeitpunkt pensionieren lässt; ein Drittel geht früher in Rente, ein Drittel arbeitet über den Termin hinaus.

Professor Dr. René Knüsel von der Universität Lausanne setzte sich mit der Frage auseinander, ob die Altersvorsorge Quelle künftiger Konflikte zwischen den Generationen sein kann. Er ging von der Frage aus, was „Generation“ eigentlich meine und erklärte den Begriff mit „eine Gruppe mit gleicher Weltsicht (gleicher Logik des Alters)“ wies aber rasch darauf hin, dass diese Gruppen überhaupt nicht homogen seien, und zeigte am Beispiel der Frage nach der Vorstellung vom Beginn des Rentenalters, wie sich diese im Individualfall mit fortschreitendem Alter wandelt. Auch wies er auf die Kluft zwischen Gruppenmeinungen und individueller Ansicht hin.

Liesse man die AHV ins Leere laufen, müsste man auf ihre Ursprünge zurückkommen: In den Zeiten davor war es normal, dass die jüngere Generation für die ältere sorgte, sobald diese Sorge nötig wurde. Kann man dahin zurück? Den gesellschaftlichen Wandel kann man nicht zurückdrehen, und was die Baby-Boomer erlebt haben, diesen allgemeinen Aufschwung, wird man wohl kaum je mehr erleben.

Alles verändert sich. Dabei muss vermieden werden, dass sich die Jungen als Ausgebeutete verstehen lernen, dass die Alten Solidarität ihrerseits verweigern, indem sie berechtigte Anliegen der jüngeren ablehnen, und dass die Alten der Vorstellung vom Rentner, der in Pantoffeln beim Zeitungslesen und Fernsehen die Zeit verbringt, Vorschub leisten.

Die Senioren sind aufgerufen mitzumachen, nicht nur beim Kinderhüten. Retraite ne veut pas dire se retirer de la société.

Eine prominent besetzte Diskussionsrunde schloss die Morgenveranstaltungen ab. Anschliessend tauschten sich die Teilnehmenden beim gemeinsamen Essen untereinander aus.  (Rob. Ruprecht)

Schweizerischer Seniorenrat



NEWS  2016

 

Hinweise

siehe unten

11. Mai – Delegiertenversammlung PVBL in Spiez

Die diesjährige DV des Pensioniertenverbands Bernischer Lehrer hat sich neben den ordentlichen Geschäften vor allem mit der Frage des Status der Pensionierten in der Delegiertenversammlung der Pensionskasse beschäftigt. In ihren Anliegen werden sie vom BSPV unterstützt. Seitens des BSPV haben Daniel Wyrsch und Robert Ruprecht als Gäste teilgenommen. 

 

12. Mai – Rücktritt von Eugen Schneider als Mitglied der Geschäftsleitung

Eugen Schneider hat auf die ZV-Sitzung vom 12. Mai seinen Rücktritt als Mitglied der Geschäftsleitung erklärt. An seiner Stelle hat der Zentralvorstand Robert Ruprecht zum neuen Mitglied gewählt. Er wird seine Funktion am 1.Juli antreten.

 

22. Juni – Eugen Schneider, neues Ehrenmitglied des BSPV

An der Abgeordnetenversammlung (siehe Bericht) vom 22. Juni wurde Eugen Schneider, abtretendes Mitglied der Geschäftsleitung, zum Ehrenmitglied des BSPV ernannt. In ihrer Laudatio wies Anastasia Falkner auf die vielfältige Engagement von Eugen Schneider im Berufsverbandswesen, insbesondere auf seinen Einsatz im Rahmen der Rentnervereinigung, der er zunächst als Vorstandsmitglied, später als Vize, dann als acting director und schliesslich Präsident gedient hat. In dieser Eigenschaft ist er auch Mitglied der Geschäftsleitung gewesen.

Neben ihm sind der ehemalige Vizepräsident Claude Röthlisberger und der verdiente langjährige Geschäftsführer Matthias Burkhalter zu Ehrenmitgliedern ernannt worden.

 

26. August - Die GL BSPV genehmigt den Statutenentwurf

An ihrer Sitzung vom 26. August hat die Geschäftsleitung des BSPV den Statutenentwurf der Rentnervereinigung gutgeheissen. Die neuen Statuten können damit an der nächsten Hauptversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden

 

 



HINWEISE

Jubiläum

Im Jahr 2017 wird die Rentnervereinigung ihr 75. Jubiläum feiern können. Der Vorstand befasst sich mit der Frage, wie dieser Anlass würdig begangen werden könne.

An ihrer Sitzung vom 26. August hat die Geschäftsleitung des BSPV beschlossen, die Aktivitäten des Jubiläumsjahrs mit einem Beitrag zu unterstützen.

 

Delegierte Bernische Pensionskasse BPK - Anmeldeverfahren

Nach der Anpassung des Reglements an das neue Pensionskassengesetz und auf Drängen der Aufsichtsstelle haben die Rentner an der Delegiertenversammlung der BPK ein weniger grosses Gewicht: Nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge dürfen sie bei der Wahl der Arbeitnehmerseite in die Verwaltungskommission nicht wählen  und auch keinen Vertreter stellen.

Dennoch ist es wichtig und wertvoll, dass wir uns zu Fragen der beruflichen Vorsorge informieren und äussern können. Im Delegierten-Wahlkreis Rentenbezüger kann die BSPV-Rentnervereinigung 26 Sitze beanspruchen.

Den grössten Teil der Wahlvorbereitungen übernimmt die Geschäftsstelle des BSPV. Wir danken Esther Ritter, die ihre langjährige Erfahrung in dieser Aufgabe einmal mehr einsetzt. Der Vorstand der Rentnervereinigung wird sich vor allem dann mit den Wahlvorschlägen befassen, wenn zu viele oder eventuell zu wenige Kandidaturen vorliegen.

Die bisherigen Delegierten haben bereits Post vom BSPV erhalten. Wer erstmals kandidieren möchte, kann sich bis am 15. Oktober 2016 bei der Geschäftsstelle des BSPV oder beim Sekretär der Rentnervereinigung melden:

Geschäftsstelle BSPV, Esther Ritter, Postgasse 58, Postfach 533, 3000 Bern 8 (031 311 11 66) sekretariat@bspv.ch

Erich Frauenfelder, Sonnmattweg 18, 3604 Thun (033 336 56 76) erich.frauenfelder@bluewin.ch

Detaillierte Informationen zu den Wahlen sind auf der Homepage der BPK in der Rubrik „Mitteilungen“ zu finden:

http://www.bpk.ch/fileadmin/Redaktion/2_Navigation/2.3_BPK/2.3.5_Delegiertenversammlung_DV/Wahlverfahren_DV_D.pdf

Der Vorstand