NEWS 2018

März 2018 - Diverse Hinweise

  • Unser Vorstandsmitglied Roland Schafer ist an der Hauptversammlung des Polizeiverbands anlässlich seines Rücktritts aus dem Vorstand des PVBK zum Ehrenmitglied ernannt worden. Herzliche Gratulation!
  • Neue Seite auf unserer Website: Aufgrund mehrerer Hinweise auf Veranstaltungen von Mitgliedern steht ab sofort eine neue Seite zur Verfügung: Hinweise von Mitgliedern. Sie findet sich unter der Rubrik Aktuelles.
  • Einladungen an Partner/Partnerinnen. Die Einladung zu Anlässen der Rentnerverei-nigung gilt immer auch für Partnerinnen  und Partner. Das ist keine Neuerung, scheint aber manchen nicht bewusst zu sein. 
  • Das Protokoll der Hauptversammlung 2018 wird aufgeschaltet, sobald es vom Vorstand zuhanden der Hauptversammlung ist. 


NEWS 2017

Januar 2017 – Delegierte BSPV

Nach der Annahme der Statutenrevision im Juni 2016 hat sich die Situation der ‚Legislative’ des BSPV grundlegend verändert. Die bisherigen Organe Abgeordneten-versammlung und Zentralvorstand gibt es nicht mehr. An ihrer Stelle steht nun die Delegiertenversammlung, in der die Rentnervereinigung mit acht Mitgliedern vertreten ist. Sinnvollerweise gehört der Vorstand der Vereinigung in diese Organisation. Das bedeutet im gegenwärtigen Zustand, dass vier der acht Sitze bereits besetzt sind.

Wer sich um einen der übrigen vier Delegiertenplätze bewerben möchte, kann sich beim Vorstand melden: Erich Frauenfelder, Sonnmattweg 18, 3604 Thun (O33 336 56 76) erich.frauenfelder@bluewin.ch. Termin: 15. Januar 2017.

Mai 2017 – Hauptversammlung im Hotel Kreuz Bern

Die diesjährige Hauptversammlung findet am 9. Mai ab 9.30 statt. Anders als sonst handelt es sich um einen ganztägigen Anlass: Es ist die 75. Hauptversammlung der Rentnervereinigung. 

August 2017 – Zum Gedenken an Walter Ochsenbein

Am Samstag, 12. August 2017 ist unser ehemaliger Präsident und Ehrenmitglied verstorben. Walter Ochsenbein war von 1993 bis 2003 Präsident der Rentnervereinigung, nachdem er vorher schon einige Jahre als Vizepräsident gewirkt hatte. Er hat an unserer Vereinigung bis zuletzt lebhaften Anteil genommen und ist anlässlich der Jubiläums-Jahresversammlung zum letzten Mal unter uns gewesen. Wir bewahren ihm ein dankbares Andenken.

Oktober 2017 – Herzliche Gratulation

Am 14. Oktober ist unser Vorstandsmitglied Lilo Forster zum zweiten Mal in den Bund der Ehe eingetreten und heisst nun Lilo Burkhalter. Wir gratulieren herzlich und wünschen dem frischgebackenen Ehepaar alles Gute in die gemeinsame Zukunft.

November 2017 Herbsttagung SSR

Altersvorsorge – Wie weiter nach der Abstimmung vom 24. September? Unter diesem Titel hat der Schweizerische Seniorenrat am 7. November 17 seine diesjährige Herbsttagung durchgeführt.

In seiner Willkommensansprache wies der Vertreter der Stadt Biel, Cédric Nemitz, darauf hin, dass die Senioren in allen sie betreffenden Belangen von Anfang an politisch einbezogen werden müssen. Mit der konsequenten Anwendung dieses Grundsatzes habe man in Biel sehr gute Erfahrungen gemacht.

Damit wies er auf die Bedeutung der politischen und gesellschaftlichen Beteiligung der Senioren hin, sozusagen das Leitmotiv der ganzen Tagung.

Jürg Brechbühl, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen legte die Schwierigkeiten dar, in die wir uns mit der Ablehnung der AHV-Revision manövriert haben, konnte aber auch Tröstliches sagen wie: In der Bundesverwaltung beschäftigt man sich intensiv an der Aufarbeitung der Probleme im Wissen, dass uns noch etwas Zeit bleibt, aber nicht viel. Noch stehen wir nicht am Abgrund, das Motto aber ist: Au boulot! Es gibt im Grundsätzlichen auch Übereinstimmungen: Es ist allen Beteiligten klar,

·      dass sich eine Reform zur Sicherung der AHV und der 2. Säule aufdrängt

·      dass die Mittel durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zu beschaffen sind und

·      dass das Rentenniveau gehalten werden muss.

Man kann davon ausgehen, dass die Zeiten der tiefen Zinsen und schlechten Renditen anhalten, man weiss, dass immer weniger Beitragende immer mehr Rentner „tragen“ müssen, man ist sich aber auch bewusst, dass eine grössere Flexibilität erreicht werden muss: Heute ist es schon so, dass nur rund ein Drittel sich im gesetzlich vorgeschriebenen Zeitpunkt pensionieren lässt; ein Drittel geht früher in Rente, ein Drittel arbeitet über den Termin hinaus.

Professor Dr. René Knüsel von der Universität Lausanne setzte sich mit der Frage auseinander, ob die Altersvorsorge Quelle künftiger Konflikte zwischen den Generationen sein kann. Er ging von der Frage aus, was „Generation“ eigentlich meine und erklärte den Begriff mit „eine Gruppe mit gleicher Weltsicht (gleicher Logik des Alters)“ wies aber rasch darauf hin, dass diese Gruppen überhaupt nicht homogen seien, und zeigte am Beispiel der Frage nach der Vorstellung vom Beginn des Rentenalters, wie sich diese im Individualfall mit fortschreitendem Alter wandelt. Auch wies er auf die Kluft zwischen Gruppenmeinungen und individueller Ansicht hin.

Liesse man die AHV ins Leere laufen, müsste man auf ihre Ursprünge zurückkommen: In den Zeiten davor war es normal, dass die jüngere Generation für die ältere sorgte, sobald diese Sorge nötig wurde. Kann man dahin zurück? Den gesellschaftlichen Wandel kann man nicht zurückdrehen, und was die Baby-Boomer erlebt haben, diesen allgemeinen Aufschwung, wird man wohl kaum je mehr erleben.

Alles verändert sich. Dabei muss vermieden werden, dass sich die Jungen als Ausgebeutete verstehen lernen, dass die Alten Solidarität ihrerseits verweigern, indem sie berechtigte Anliegen der jüngeren ablehnen, und dass die Alten der Vorstellung vom Rentner, der in Pantoffeln beim Zeitungslesen und Fernsehen die Zeit verbringt, Vorschub leisten.

Die Senioren sind aufgerufen mitzumachen, nicht nur beim Kinderhüten. Retraite ne veut pas dire se retirer de la société.

Eine prominent besetzte Diskussionsrunde schloss die Morgenveranstaltungen ab. Anschliessend tauschten sich die Teilnehmenden beim gemeinsamen Essen untereinander aus.  (Rob. Ruprecht)

Schweizerischer Seniorenrat